05.12.2014

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Reifenhäuser: Posthume Aufnahme von Hans Reifenhäuser in die Hall of Fame der amerikanischen Kunststoff-Industrie

Sechs Persönlichkeiten ehrten der Verband der Kunststoffindustrie und die amerikanische Kunststoffakademie posthum durch Aufnahme in die Hall of Fame anlässlich der diesjährigen Fachmesse Antec in Las Vegas; darunter auch den 1999 verstorbenen Unternehmer und langjährigen Chef der Reifenhäuser-Unternehmensgruppe, Hans Reifenhäuser. Gemeinsam mit seinem Bruder Fritz formte Hans Reifenhäuser in den 1950er Jahren aus der väterlichen Schmiede in Troisdorf eines der bedeutendsten Maschinenbauunternehmen der weltweiten Kunststoffindustrie.

Im Text der Laudatio der Plastics Academy heißt es: "Mit seinem Unternehmergeist entwickelte er den Reifenhäuser-Extruder, brachte sein Unternehmen weiter voran und führte neue Trends für das Wachstum auf dem Gebiet der Extrusion ein. Der Name Reifenhäuser gewann schnell weltweite Bedeutung und wurde zum Synonym für qualitativ hochwertige Extrusionsanlagen."

Auf dem Festakt in Port Jefferson Station, N.Y., unterstrich der Präsident der Plastics Academy, Jay Gardiner, die Leistung der nunmehr in die Hall of Fame aufgenommenen Verstorbenen als Träger der höchsten Auszeichnung, die die amerikanische Kunststoffindustrie zu vergeben hat. Die sechs Männer, so Gardiner, "haben ihr berufliches Leben auf das Voranbringen von Innovationen in der Branche gerichtet. Ihr Beitrag und ihre außergewöhnlichen Leistungen werden für immer in der Geschichte der Industrie und in ihrem Gedächtnis bleiben."

Zur Aufnahme von Hans Reifenhäuser in die Hall of Fame reiste einer seiner drei Söhne, Ulrich Reifenhäuser, nach Las Vegas, um an dem Festakt teilzunehmen: "Das war schon ein bedeutendes Ereignis für uns - sowohl für die Familie als auch für unser Unternehmen -, dass unser Vater 15 Jahre nach seinem Tod in dieser Form als einer der großen Pioniere der Kunststofftechnik und speziell der von ihm entscheidend geprägten Extrusionstechnik geehrt wird. Die Aufnahme in die Hall of Fame verstehen wir als besondere Auszeichnung für das Lebenswerk unseres Vaters, dem wir uns auch insofern verpflichtet fühlen, den Gedanken ständiger Innovationen als Grundlage der Leistungsfähigkeit unseres Unternehmens konsequent weiterzuentwickeln."

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