15.04.2015

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Repsol: Polyolefin-Absatz gestiegen - Cracker in Puertollano wieder in Betrieb - EVA- und PP-Kapazitäten ausgebaut

Wie der spanische Ölkonzern Repsol YPF (Madrid, Spanien) bekannt gab, hat das Unternehmen im Vergleich zu den entsprechenden Vorjahresmonaten im ersten Quartal 2015 eine Umsatzsteigerung von 20% im Polyolefin-Geschäftsbereich erzielt.

Die Steigerung der Absatzmengen sei das Ergebnis jüngster Investitionen, wie zum Beispiel in die technischen Verbesserungen und die Verwendung von Propan als Ausgangsstoff der Crackeranlagen im spanischen Tarragona und Sines, und die gute Anlagenproduktivität im ersten Quartal 2015.

Anfang April wurde die petrochemische Anlage am zentralspanischen Standort Puertollano nach einem zweimonatigen Umbau mit Stillstand aller Einheiten wieder in Betrieb genommen. Bei dem mit einer Investition von mehr als 60 Millionen Euro verbundenen Umbau wurde der Cracker in Puertollano zurück gebaut und modernisiert, um die Nachhaltigkeit und Energieeffizienz zu steigern sowie die Umstellung auf mehr "light feed" zu ermöglichen.

Da der erfolgte Rückbau die Ethylen-Kapazität des Crackers auf 100.000 Tonnen pro Jahr beschränkt, hat Repsol sein Produktportfolio der PP-Linie umgestellt und seine alte HDPE-Produktionsanlage geschlossen. Die fünf EVA-Linien sollen dahingegen am spanischen Standort mit mehr Leistung betrieben werden können. Repsol rechnet mit einer Produktionssteigerung um 7% in diesem Bereich sowie mit einer Steigerung der Produktion von Propylen auf mehr als 30.000 Tonnen pro Jahr.

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