06.06.2013

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Rewindo: Im Jubiläumsjahr 2012 zwei wichtige Marken übersprungen

Die Rewindo Fenster-Recycling-Service GmbH meldet für 2012 bei PVC-Regranulat aus Altfenstern und Rollladen einen deutlichen Sprung über die 20.000-Tonnen-Marke - weitaus mehr als noch vor einem Jahr prognostiziert: "Lag die Menge für 2011 noch bei 19.100 Tonnen, so erzielten wir im 10-jährigen Jubiläumsjahr (siehe auch plasticker-News vom 28.9.2012) mit den von uns recycelten Post-Consumer-Produkten ein Plus von über 3.000 auf 22.143 Tonnen, mithin eine Steigerung von nahezu 16 Prozent. Das entspricht etwa 1,2 Millionen Altfenstern", berichtete Geschäftsführer Michael Vetter.

Die 2002 gegründete Gesellschaft übersprang im zurückliegenden Jahr gleich noch eine weitere Marke: Zusammen mit 78.582 Tonnen an Produktions- und Verarbeitungsabfällen erreichte die Recyclingmenge erstmals über 100.000 Tonnen. Dies sei "ein wichtiger Beitrag für die Erreichung der Recyclingziele des europaweiten Aktionsprogramms ‚VinylPlus‘", so Vetter.

Zweitnutzung spielt nur untergeordnete Rolle
Insgesamt seien im zurückliegenden Jahr 31.678 Tonnen Altfenster (inkl. Glas, Metall und Gummi) eingesammelt und anschließend durch die Rewindo-Recyclingpartner zu PVC-Regranulat verarbeitet worden. Das Bruttopotenzial bei Altfenstern und Rollladen habe bei 38.055, die erfassbare und verfügbare Menge bei 26.640 Tonnen gelegen. Die Zweitnutzung von ausgebauten PVC-Altfenstern, z.B. in Garagen, Anbauten oder im Ausland, stagniert bei 2.900 Tonnen und spiele heute nur noch eine untergeordnete Rolle. Gegenüber 2005 hätten sich die Mengen in etwa halbiert.

Katalysatoren für das PVC-Altfensterrecycling
Die Zeichen für 2013 und die Folgejahre stehen laut Rewindo auf weiteres Wachstum. Energieeinsparverordnung (EnEV) und EU-Gebäuderichtlinie werden nach Erwartung Vetters wie Katalysatoren auf die Menge der eingesammelten PVC-Altfenster wirken. So gebe es kaum eine energetische Sanierung, bei der nicht auch die Fenster getauscht würden. Darüber hinaus will Rewindo in näherer Zukunft auch eine stärkere Präsenz in anderen europäischen Ländern wie England, Frankreich, Österreich oder Belgien zeigen. Das technisch ausgereifte Verfahren des werkstofflichen Recyclings von PVC-Altfenstern in einem geschlossenen Materialkreislauf gelte auch dort vielen Experten als vorbildlich und ökologisch glaubwürdig. Last but not least zeichne sich eine Erweiterung des Kreises der Recycling-Partnerbetriebe ab. Vetter: "Interessenten gibt es bereits in Deutschland, Österreich, Belgien und Polen."

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