07.02.2014

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Rewindo: PVC-Recyclinginitiative startet Pilotprojekt für Kleinstmengen

Mit der Einführung von lokalen Annahmestellen für Kleinstmengen will die Rewindo GmbH mit Sitz in Bonn künftig neue Logistikwege für das Recycling ausgedienter Kunststofffenster, -rollladen und -türen bereitstellen. Das Angebot soll das bestehende bundesweit flächendeckende Abholsystem ergänzen und richtet sich vor allem an Montagetrupps und kleinere Handwerksbetriebe.

"Es geht um all diejenigen, die kleinere Mengen nicht lagern können oder wollen. Zwar können wir Kleinstmengen mit unserem bestehenden System durch unsere Recycler und Logistikpartner auch momentan schon direkt erfassen. In der Benennung von lokalen Annahmestellen sehen wir aber eine sinnvolle Ergänzung, die das Verfahren für alle Seiten weiter vereinfachen kann", so Rewindo-Geschäftsführer Michael Vetter.

Mit der Hündgen Entsorgungs GmbH & Co. KG mit Sitz in Swisttal und Niederlassung in Bonn, der Josef Keller Containerdienst GmbH mit Geschäftsstellen in Sankt Augustin und Bad Honnef sowie der M+P Umweltdienste GmbH aus Overath, konnten in einem ersten Schritt in der Pilotregion Bonn/Rhein-Sieg gleich drei Unternehmen gewonnen werden, die ab sofort als Logistiker auch eine Anzahl von weniger als zehn Fenstern annehmen und der Verwertung über die Rewindo-Recyclingpartner zuführen. "Wir freuen uns sehr, dass wir quasi vor unserer Haustür drei sehr etablierte Entsorger als Partner für das Projekt begrüßen können. Damit spannen wir in der Region ein zusätzliches Netz und die Zuführung der Materialien zum werkstofflichen Recycling bleibt garantiert", so Vetter.

Bonn/Rhein-Sieg soll jedoch kein Einzelfall bleiben. Ziel der Rewindo ist, das begonnene Projekt sukzessive auf weitere Regionen zu erweitern, um schließlich bundesweit lokale Annahmestellen für Kleinstmengen zu etablieren.

Über Rewindo
Seit 2002 organisiert die Rewindo Fenster-Recycling-Service GmbH mit ihren Recyclingpartnern deutschlandweit die Verwertung ausgedienter Kunststofffenster, -rollladen und -türen bei kontinuierlich steigenden Verwertungsquoten. So konnten 2012 mehr als 22.000 Tonnen PVC-Regranulat gewonnen werden. Dies entspricht ca. 1,2 Millionen recycelter Altfenster. Das wieder gewonnene Regranulat dient als qualitativ gleichwertiger Rohstoff für die Herstellung von neuen Fenster- und Bauprofilen.

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