19.10.2011

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Rhein Chemie stellt Weichen für weiteres Wachstum

[image_0]Neben Burzaco, Argentinien, und Colonia del Sacramento, Uruguay, wird Porto Feliz für Rhein Chemie der dritte Standort sein, an dem Rhenoshape Bladder hergestellt werden. Die Produktionskapazität in Porto Feliz wird bei 170 000 Bladdern jährlich liegen. Im Januar dieses Jahres war Rhein Chemie durch die Akquisition der argentinischen Darmex S.A. in das Bladdergeschäft eingestiegen. In Burzaco wird die Produktionskapazität für Bladder zurzeit um 40 % erweitert. Mit einem weltweiten Umsatz von 283 Mio. EUR hat Rhein Chemie im Geschäftsjahr 2010 ein Umsatzplus von 40 % gegenüber dem Vorjahr erzielt. Der weltweite Umsatz im ersten Halbjahr 2011 stieg um 19 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf rd. 172 Mio. EUR. Die Region EMEA legte um 22 % zu. In Asien wuchs das Geschäft um 8 %. Kräftige Zuwächse wurden in Südamerika verzeichnet. "Das geht auf die Akquisition des argentinischen Bladder- und Reifentrennmittel-Herstellers Darmex im Januar dieses Jahres zurück," sagte Dr. Anno Borkowsky, Geschäftsführer der Rhein Chemie Rheinau GmbH. Auch weitere Zukäufe zielen auf profitables Wachstum ab. Im April kaufte Rhein Chemie zwei Produktlinien von Flexsys, USA. Im Juli kam das Reifentrennmittelgeschäft der Wacker Chemie AG, Deutschland dazu. "Rhein Chemie hält ständig Ausschau nach weiteren Möglichkeiten, um ihr Wachstum voranzutreiben," betonte Borkowsky. Die Akquisition des argentinischen Trennmittel- und Bladderspezialisten Darmex im Januar 2011 war ein sehr wichtiger strategischer Schritt, mit dem die Position der Rhein Chemie als Lieferant der Reifenindustrie, einem der weltweit wichtigsten Wachstumsmärkte, weiter gestärkt wird. Laut Unternehmen komplettiert der Zugang zur Bladdertechnologie die Lösungen von Rhein Chemie für die Reifenindustrie. "Als erster Hersteller weltweit bietet Rhein Chemie Trennmittel und Hochleistungs-Bladder aus einer Hand an. Das ist ein großer Vorteil für Reifenhersteller, weil beides perfekt aufeinander abgestimmt werden kann," sagte Frank Lückgen, Leiter der Rubber Division von Rhein Chemie. Experten schätzen das Volumen des weltweiten Bladder-Marktes derzeit auf eine Größenordnung von etwa 300 Mio. EUR. Immer mehr Reifenhersteller lagern ihre Bladder-Produktion aus. Rund 40 % der Bladder werden bereits von unabhängigen Bladder-Herstellern produziert. Der Trend zur Auslagerung hält weiter an. Das erklärt sich zum einen aus der Verbesserung der Produktivität der Reifenhersteller und zum anderen aus der hohen Qualität der Bladder, die von Spezialisten hergestellt werden. Da Curing Bladder für das Unternehmen ein Kerngeschäft sind, liegt der Fokus auf der Herstellung und der konsequenten Weiterentwicklung der Bladder-Technologie, so heißt es. Die verbesserte Wärmeleitfähigkeit des Bladder Compounds und weitere Faktoren erhöhen die Qualität des Reifens, was zu höherer Sicherheit und einem niedrigeren Rollwiderstand führt. Das bedeutet weniger Kraftstoffverbrauch. Mit der Übernahme des Reifentrennmittelgeschäfts von Wacker im Juli 2011 baut Rhein Chemie seine Position als einer der weltweit führenden Trennmittelhersteller noch weiter aus. Der Markt für diese Produkte wächst weltweit mittelfristig um rd. 5 % pro Jahr. Mit dem Zukauf eröffnen sich für das Unternehmen insbesondere in den USA neue Wachstumsperspektiven. Ein Großteil der übernommenen Produkte sind wässrige, lösemittelfreie Dispersionen auf Siliconbasis. Die Produkte werden unter dem Namen Rhenodiv vermarktet. Das Unternehmen betreibt Produktionsstätten, Verkaufsbüros und technischem Service in allen wichtigen Regionen. "Trennmittel aus lokaler Produktion bietet Rhein Chemie bereits heute in Europa, den USA, Argentinien, Uruguay, Indien, China und Japan an", sagte Lückgen und Borkowsky ergänzte: "Rhenoshape Hochleistungs-Bladder stellen wir schon heute in Argentinien und Uruguay sowie ab Ende 2012 auch in Brasilien her. Das ist eine gute Voraussetzung für weiteres starkes Wachstum in den kommenden Jahren."

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