04.06.2012

KI - Branchen-Ticker im KunststoffWeb

Rhodia: "Technyl" eXten PA 6.10 als Alternative zu PA 12

Die fieberhafte Suche nach geeigneten Alternativen für das in Folge der CDT-Explosion bei Evonik (www.evonik.com) in Marl äußerst knapp gewordene PA 12 für Automobilanwendungen hält ungebrochen an. Nach Arkema (www.arkema.com), Solvay (www.solvay.com) und einigen chinesischen PA-Herstellern tritt jetzt auch Rhodia Engineering Plastics (Paris / Frankreich; www.rhodia.com) offensiv mit Substitutionslösungen für bisher aus PA 12 gefertigte Extrusions- oder Spritzgussteile auf den Plan.

Vorgeschlagen wird der Umstieg auf "Technyl" eXten PA 6.10 als "effiziente Alternative" zu PA 12 , zum Beispiel für Kfz- oder Industrieleitungen sowie Kraftstoff-Schnellkupplungen. Das im Jahr 2010 eingeführte Material basiert zum Teil auf nachwachsenden Rohstoffen und ist laut Rhodia auch für glasfaserverstärkte Teile in Kraftstoffversorgungssystemen geeignet.

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