02.11.2012

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Ritter-Pen: Neue Kühlanlage von Oni

Mit der Anschaffung einer neuen Kühlanlage will die Ritter-Pen GmbH aus Brensbach ein Zeichen setzen in Sachen umweltschonende und nachhaltige Produktion. Durch die neue, energieeffiziente Kühlanlage der ONI-Wärmetrafo GmbH aus Lindlar will man in Zukunft ca. 60 Prozent der Energie einsparen im Vergleich zur bisherigen Kühlanlage. Zudem wird kein wertvolles Trinkwasser verschwendet, da die Kälteanlage über einen geschlossenen Kühlmittelkreislauf verfügt, die den aktuellen Umwelt- und Sicherheitsvorschriften entspricht, so der Kunststoffverarbeiter.

Die neue Kälteanlage soll zukünftig für eine gleichbleibend hohe Qualität in der Kunststoffspritzerei von Ritter-Pen sorgen. Durch eine konstante Wassertemperatur von 16 °C können die Spritzgusswerkzeuge immer auf einer gleichmäßigen Temperatur gehalten werden, wodurch die Zykluszeiten sehr genau eingehalten werden können, somit will der Kunststoffverarbeiter einen hohen Qualitätsstandard bei der Fertigung der Kunststoffteile erreichen.

Das eingefärbte Kunststoffgranulat wird in einem Hochleistungs-Spritzzylinder auf ca. 240 °c erhitzt, um dann als homogene Masse mit einem Druck von bis zu 2.000 bar in die Spritzgussformen eingespritzt zu werden. Hier erhält der Kunststoff durch vorgegebene Kavitäten seine gewünschte Form, z.B. der Clip Clear. Um qualitativ hochwertige Teile zu erhalten muss, die Stahlform konstant auf einer Temperatur von 40°c gekühlt werden. Mit der neuen Kühlanlage kann das Unternehmen über 40 Spritzgussmaschinen auf der gewünschten Temperatur halten.

In diese neue, hochmoderne Kühlanlage hat die Ritter-Pen nach eigenen Angaben ca. 230.000 Euro investiert (siehe auch plasticker-News vom 21.9.2012).

Über Ritter-Pen
Das Unternehmen, gegründet im Jahr 1928 und seit 1948 tätig in der Produktion von Kunststoff-Kugelschreibern, beschäftigt zur Zeit ca. 100 Mitarbeiter im Werk in Brensbach (Odw.) sowie 20 Heimarbeiter und unterhält Tochterfirmen in Polen, Tschechien, USA und China.

Im Spritzgussbereich arbeiten rund 40 Automaten, die über eine Haltekraft von zwischen 25 t und 220 t verfügen. Zwei hochmoderne Zweikomponentenmaschinen komplettieren den Spritzguss.