24.03.2011

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Rowa Masterbatch: Additive entwickelt gegen Produktpiraterie

Die Rowa Masterbatch GmbH hat eine Lösung entwickelt, die es Kunststoff verarbeitenden Betrieben erlaubt, ihre Produkte ohne eine teure Werkzeugänderung oder zusätzliche Prozessschritte gegen Fälschungen zu sichern.

Durch Zugabe spezieller Additive während der Fertigung wird eine nicht sichtbare Kennzeichnung in den Kunststoff eingebracht. Wird dann das so ausgerüstete Bauteil mit einem geeigneten Prüfmittel angestrahlt, kann man sofort eine optische Veränderung der Bauteiloberfläche erkennen: Der angestrahlte Bereich erscheint rot. Bei dem Prüfmittel handelt es sich um einen kompakten, einfach zu bedienenden Laserstrahler, ähnlich einem handelsüblichen Laserpointer.

Das Einbringen dieser Additive soll keinen Verarbeiter vor Probleme stellen: ROWA Masterbatch liefert entweder ein reines Additiv-Batch oder ein Kombi-Batch, welches sowohl Farbpigmente als auch Funktionsadditive enthält. Da die nötige Konzentration sehr gering sei, sollen die Auswirkungen auf den Bauteilpreis gering sein, die optischen und mechanischen Bauteileigenschaften sollen nicht beeinträchtigt werden.