18.02.2015

Universität Konstanz

Runder Tisch zur Solarenergieforschung

Silizium ist das bedeutendste Material für die Gewinnung von Solarenergie; weltweit über 90 Prozent aller Solarzellen sind aus diesem Ausgangsmaterial gefertigt. Die Konferenz „SiliconPV 2015“ wird gegenwärtige und künftige Entwicklungen der siliziumbasierten Photovoltaikforschung zum Gegenstand der Diskussion machen. Die von der Universität Konstanz als Gastgeberin organisierte wissenschaftliche Tagung wird rund 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 27 Ländern vom 23. bis 25. März 2015 ins Konstanzer Konzilgebäude führen. „SiliconPV 2015“ wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert.

„In einem sonst eher von industriellen und kommerziellen Konferenzen geprägten Bereich ist ‚SiliconPV‘ eine Tagungsreihe, die explizit von Wissenschaftlern für Wissenschaftler gemacht ist. Sie ist ein Forum, deren Fokus ganz klar auf der Forschung und Entwicklung liegt“, erläutert Prof. Dr. Giso Hahn, Physik-Professor mit Arbeitsgebiet Photovoltaik an der Universität Konstanz, der die Veranstaltung federführend organisiert.

Bereits zum fünften Mal findet SiliconPV statt. Die Konferenz versammelt in diesem Jahr 58 Vorträge und rund 120 Posterbeiträge aus der aktuellen Photovoltaikforschung. „Unser übergreifendes Ziel ist die Steigerung des Wirkungsgrads von Solarzellen bei gleichzeitiger Reduzierung der Kosten. Die Gewinnung von Solarenergie soll noch effizienter und kostengünstiger werden“, gibt Giso Hahn eine Aussicht.

„SiliconPV“ ist eine gemeinsame Tagungsreihe der Universität Konstanz, des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme, des Instituts für Solarenergieforschung Hameln, des belgischen Forschungszentrums imec (Leuven, Belgien), des niederländischen Energy Research Centre of the Netherlands (ECN) sowie des französischen Institut National de l‘Energie Solaire (INES).

An die Konferenz sind zwei Workshops zum selben Themengebiet angegliedert: SiliconPV 2015 geht am 25. März direkt in den „nPV Workshop 2015“ über, der Solarzellen auf Basis von sogenanntem n-Typ Silizium zum Thema hat. Im Anschluss folgt der Workshop „HERCULES“, ein Entwicklerworkshop aus einem Zusammenschluss von 16 europäischen Forschungsinstituten und Unternehmen aus dem Photovoltaikbereich.

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