12.02.2013

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Südkorea: Teijin und SK Chemicals planen PPS-Produktion in Ulsan

Die japanische Teijin Chemicals hat mit der südkoreanischen SK Chemicals die Gründung eines Joint Ventures für die Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Werkstoffen auf der Basis von Polyphenylensulfid (PPS) vereinbart.

Wie Teijin in einer Pressemitteilung bekannt gab, wird SK Chemicals mit 66% die Mehrheitsanteile des Gemeinschaftsunternehmens kontrollieren, während sich die Japaner entsprechend mit 34% beteiligen. Vorgesehen ist die Errichtung eines PPS-Werks im südostkoreanischen Ulsan, das 2015 zunächst mit einer Jahreskapazität von 12.000 Tonnen die Produktion aufnehmen soll. Bei weiter steigender Nachfrage ist darüber hinaus eine Erweiterung der Kapazitäten auf bis zu 20.000 Tonnen PPS geplant.

Der Mitteilung zufolge verfügt SK Chemicals über Technologien zur Produktion von chlor- und natriumfreien Polyphenylensulfiden. Teijin Chemicals bringt demnach ihr Know-how im Bereich Compounding in das Gemeinschaftsprojekt ein. Im Ergebnis wollen beide Partner hochwertige Werkstoffe für die Verwendung in der Automobil- und Elektronikindustrie anbieten.

Über die Höhe der mit dem Projekt verbundenen Investitionen werden in der Aussendung keine Angaben gemacht. Allerdings peilt das Joint Venture bis 2020 einen Anteil von 20% am weltweiten PPS-Markt und bis 2014 einen Jahresumsatz von rund 350 Mrd. KRW (240 Mio. EUR) an.