25.09.2014

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SKZ: Fachtagung "Direktcompoundieren beim Spritzgießen"

12.-13. November 2014, Würzburg

Die Direktverarbeitung von Thermoplasten erlaubt die Herstellung innovativer Bauteile bei gleichzeitiger Kosteneinsparung. Verstärkungsfasern ermöglichen beispielsweise die Herstellung von Bauteilen aus thermoplastischen Matrixmaterialien mit hervorragenden mechanischen und thermischen Eigenschaften bei gleichzeitig niedrigem Gewicht. Für die Fertigung derartiger faserverstärkter Produkte im Spritzgieß- oder Extrusionsverfahren kommen heute überwiegend compoundierte Faser- oder pultrudierte Stäbchengranulate zum Einsatz. Mit "Direkt"-Verfahren kann die Verarbeitung von Verstärkungsfasern und Matrixmaterial zu einem Bauteil in einem Fertigungsschritt erfolgen.

Daraus ergeben sich Vorteile hinsichtlich der Materialeigenschaften, der Flexibilität, des Gesamtenergieeinsatzes und des Materialpreises. Der Verarbeiter kann die Ausgangsmaterialien (z.B. Matrixpolymer, Fasern, Additive) anforderungsoptimiert auswählen und Fasergehalte erzeugen, die nicht marktüblich sind. Bei entsprechender Gestaltung des Werkzeuges bleiben zudem längere Fasern bis ins Formteil erhalten. Zusätzlich ist das Einstellen der Faser-/Matrixhaftung und der resultierenden mechanischen Eigenschaften sehr einfach durch die Zugabe von Haftvermittlern möglich.

Bei der Fachtagung "Direktcompoundieren beim Spritzgießen" bieten Experten aus Forschung und Industrie einen Überblick für Entscheider, Führungs- und Fachkräfte bezüglich der Möglichkeiten und Grenzen von Verfahren zur Direktverarbeitung.

Der 2. Veranstaltungstag ist praktischen Vorführungen im SKZ Technologie-Zentrum vorbehalten. Maschinen-, Anlagen- und Prozesstechnik der Direktcompoundierung sowie Verfahren zur Faserverstärkung von Kunststoffen stehen dabei auf dem Programm.

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