01.07.2011

www.plasticker.de

SKZ: Neubau im Nordschwarzwald bewilligt

Bildung sowie Forschung und Entwicklung im "Ländle" weiter zu forcieren, ist das erklärte Ziel des Wirtschaftsministers von Baden-Württemberg. Nur dadurch könnten Innovationen erreicht werden, die ihrerseits essentiell sind für Wirtschaftskraft und damit auch für die Beschäftigung der Menschen im Land, so Ernst Pfister, Wirtschaftsminister von Baden-Württemberg bei der Übergabe des Bewilligungsbescheids für die Maßnahme zum Aufbau eines neuen Technologietransferzentrums in Horb am Neckar an Prof. Martin Bastian vom SKZ. Für den Institutsdirektor ein ganz besonderes Highlight im 50. Jubiläumsjahr nach der Gründung des SKZ im Jahr 1961.

Im Nordschwarzwald soll ein maßgeschneiderter Neubau entstehen, der die Erweiterung des bestehenden Angebotes ermöglicht. Neben den bisherigen Aus- und Weiterbildungsaktivitäten im Bereich der Kunststoffverarbeitung, Rohrsysteme, Anlagen- und Apparatebau sollen in Horb weitere Arbeitsschwerpunkte etabliert werden, die insbesondere die im Südwesten Deutschlands ansässige Kunststoffindustrie ansprechen.

Auf einer Grundfläche von insgesamt 1.600 Quadratmetern werden Werkstätten für die Verarbeitung thermoplastischer Werkstoffe sowie Maschinen-, Mess- und Seminarräume entstehen.

Für die Baumaßnahme sind Gesamtkosten von 3,6 Millionen Euro veranschlagt. Neben dem Land Baden-Württemberg und dem SKZ beteiligt sich auch der Bund an den Kosten. Die Industrie unterstützt den Aufbau der Niederlassung im Nordschwarzwald ebenfalls umfassend, z.B. durch die kostenlose Leihgabe von Maschinen und Anlagen.

"Nach der umfassenden Modernisierung unseres Stammsitzes Würzburg ist dies nun ein weiterer großer Schritt das SKZ an anderen Standorten noch attraktiver und leistungsfähiger zu machen", freut sich Institutsdirektor Prof. Dr. Martin Bastian.

Der Neubau in Horb wird noch in diesem Sommer beginnen und voraussichtlich im Jahr 2012 seinen Betrieb aufnehmen.

"Nach gründlicher Vorbereitung gemeinsam mit den Vertretern des Landes sind wir stolz und glücklich, dass dieses Projekt realisiert werden kann. Unser Dank gilt vor allem dem Land Baden-Württemberg und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie für den Weitblick, der der Unterstützung zu Grunde liegt", so der für die Weiterbildung des SKZ zuständige Geschäftsführer Harald Huberth.