18.10.2012

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SKZ: Neue Ausstattung für noch mehr praktischen Unterricht

Neue Kunststoff-Verarbeitungsmaschinen von KraussMaffei, Wittmann Battenfeld, Dr. Boy, Sumitomo Demag, Hesta und Berg erweitern den Maschinenpark der SKZ Weiterbildung am Standort Würzburg.

Eine fundierte und praxisorientierte Weiterbildung von Fachkräften der Kunststoffindustrie ist seit mehr als 50 Jahren das Ziel des Kunststoff-Zentrums. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, ist eine moderne Ausstattung der technischen Anlagen immens wichtig. Gerade deshalb freut sich Helmut Hofmann, Leiter der Praxislehrgänge "maschinelle Verarbeitung", über die neue Ausstattung. "Wir wollen unseren Teilnehmern eine qualitativ hochwertige Fortbildung in Theorie und Praxis bieten, die stets auf dem aktuellen Stand der Technik ist. Die didaktische Aufbereitung technischer Inhalte sowie die Einübung an Maschinen verschiedener Hersteller rüstet unsere Teilnehmer für ihren komplexen Arbeitsalltag", so Hofmann.

Nicht die Bedienung einer bestimmten Maschine stehe im Vordergrund der Praxislehrgänge, sondern die Vermittlung von Prozesswissen. Aus diesem Grund biete das SKZ seinen Teilnehmern einen praxisorientierten und neutralen Unterricht an Maschinen verschiedener Hersteller. Im Bereich der Spritzgießtechnologie kommen Anlagen von Arburg, KraussMaffei, Wittmann Battenfeld, Sumitomo Demag und Dr. Boy zum Einsatz. Für die Blasformtechnik werden Maschinen von Krupp Kautex und Hesta eingesetzt. "Das Thema Energieeffizienz spielt eine immer größere Rolle. An der neuen Blasformmaschine von Hesta, den elektrischen Spritzgießmaschinen von Arburg und Wittmann Bitterfeld sowie an den neuen hydraulischen Maschinen können wir dies nun optimal demonstrieren und Unterschiede beleuchten", so Helmut Hofmann weiter.

Auch das Anwendungsgebiet Thermoformen sol ausgebaut und modernisiert werden. Die Thermoformanlage der Firma Illig werde erweitert um eine Anlage der Firma Berg, welche mit modernster Steuerungstechnik ausgerüstet sei. Nicht zuletzt durch die jahrelange Unterstützung der Industrie könne das SKZ in Theorie und Praxis seinen Qualitätsansprüchen gerecht werden, betont Prof. Dr. Martin Bastian, Institutsdirektor des SKZ. Gerüstet für die Zukunft blicke das SKZ optimistisch auf sein bestehendes Bildungsangebot sowie auf neue Fortbildungskurse, die durch die erweiterte Maschinensituation erst möglich werden.