18/08/2010

Groche Technik GmbH, Plastifiziereinheiten

Schnecken – langlebig widerstandsfähig

Groche Technik auf der K 2010, Halle 13, Stand D 60
Schnecken – langlebig widerstandsfähig

Widerstandsfähige und langlebige Plastifizierschnecken sind die Besonderheiten, welche die Groche Technik GmbH, Kalletal, bei der K 2010 in Halle 13, Stand D 60, präsentiert. Auf den ersten Blick verraten sie nicht, dass sie eine drei- bis vierfa-che Standzeit und Dauerfestigkeit im Vergleich mit Standard-Schnecken besitzen. Ungeachtet der – wegen der speziellen Wolframkarbid-Beschichtung – höheren Einstandskosten rechnet sich die Investition in jedem Fall bei der Verarbeitung von aggressiven Kunststoff-Abmischungen in der Spritzgieß-, MIM-, Extrusions- und Duroplasttechnik.

Große Bandbreite an Einsatzmöglichkeiten
Wie Armin Groche erläutert, eignen sich Schnecken und Zylinder des Kalletaler Spezia-listen für alle gängigen Werkstoffe in der Kunststoffindustrie. „Wir liefern Schnecken für Standard-Thermoplaste, aber auch Schnecken und Zylinder für die Gummi- oder Sili-konverarbeitung. Zudem werden Schnecken für Duroplaste angeboten. Hier ist die Ver-schleißfestigkeit wichtig, weshalb wir mit spezieller Beschichtung arbeiten“, erläutert Armin Groche. Für Kunststoffe mit hohem Glasfaseranteil und wenig Korrosionswirkung setzt Groche auf eine Beschichtung aus 88 Prozent Wolframkarbid und 12 Prozent Ko-balt, die in einer Stärke von 0,125 bis 0,25 mm den Spezialstahl der Schnecken umgibt. Bei Kunststoffen mit höherer Korrosionswirkung wird dieselbe Beschichtung auf Nickel-basis angeboten. „Und für Kunststoffe, die eine extrem hohe Korrosion verursachen, wie zum Beispiel PFA, PMMA, PC oder Fluorpolymeren, bieten wir die Spezial-Beschichtung GT4000 auf Nickel- und Chrombasis an“, erklärt Armin Groche. Dank des neuen HVOF-Verfahrens, mit dem die Schnecken veredelt und vergütet werden, kann Groche Technik für alle Beschichtungen doppelte Standzeiten bei fast allen Anwendun-gen garantieren.

Schwierige Geometrie
Bei der problematischen Schneckengeometrie sind Beschichtung und Nachschleifung schwierig. Deshalb hat Groche diese Arbeiten einem spezialisierten Partner anvertraut. Die komplette mechanische Bearbeitung der Schnecken mit Durchmessern von 22 mm bis 150 mm wird bei Groche vorbereitet. Beschichtung und Nachschleifung erfolge dann beim Partner mit Diamantwerkzeugen und eigenen Verfahren. Beschichtungen der Zy-linder hingegen werden laut Groche von Unternehmen in der Region vorgenommen. Die Zylinder erhielten einen nachhaltigen Verschleißschutz durch Einschleudern einer Hartmetallschicht aus Wolframkarbid auf Nickelbasis. „Nur so hält der Zylinder bei der harten Schnecke“, erklärt Groche.

Weniger Verschleiß und bessere Reinigung
Mit der Groche-Spezial-Beschichtung wird die Verschleißfestigkeit erhöht und die Anti-haftung verbessert. Zum Beispiel bei der PMMA- oder PC-Verarbeitung werden wesent-lich bessere Reinigungszyklen erreicht: „Die Oberfläche der Schnecke bleibt wegen ih-rer Härte glatt. Der gleich lange Zyklus wird erreicht, weil die Schnecke auch nach der Reinigung praktisch wie neu ist“, erklärt Armin Groche. Ein weiterer Vorteil sei die sehr hohe Temperaturbeständigkeit bis 600 Grad für die Bearbeitung von Hochtemperatur-kunststoffen. Bei der Lebensdauer der Schnecke garantiert Groche eine doppelte Standzeit: „Sie kann aber auch drei- oder vierfach größer sein“, unterstreicht Groche. Die spezialbeschichteten Groche-Schnecken seien zwar teurer, dies rechne sich aber für die Anwender durch die mindestens um 100 % gesteigerte Standzeit und geringere Reinigungskosten. Die Groche-Schnecken seien für Anwender in der Automobil- wie E-lektroindustrie sowie auch im Maschinenbau gleichermaßen geeignet.

Groche nah beim Kunden
Kundennähe ist ein wichtiger Grundsatz des Kalletaler Unternehmens. Die gesamte Bandbreite an Plastifiziertechnologie für thermoplastische Werkstoffe wird während der K 2010 gezeigt. Im Angebot sind Schnecken von 12 bis 160 mm Durchmesser. Armin Groche will bei der K 2010 den Fokus auf die Stammkundschaft setzen. Bestehende Beziehungen sollen weiter gefestigt werden, aber natürlich sei man auch für neue Kundschaft offen. Die Kunden von Groche kommen vor allem aus Deutschland, Skandi-navien, Österreich, der Schweiz, Frankreich und Osteuropa.

Foto (Thomas Behne):
- die „Longlife“-Schnecke
- Düsenspitzen

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Ref: 10-25-02, Juli 2010

GROCHE TECHNIK
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