08.08.2013

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Simona: Deutlicher Umsatz- und Ergebnisrückgang im 1. Halbjahr 2013

Der SIMONA Konzern hatte im ersten Halbjahr 2013 weiterhin mit schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen und einer schwachen Investitionsdynamik zu kämpfen. Die Umsatzerlöse sind nach Unternehmensangaben auch im zweiten Quartal zurückgegangen, um 6,7 Prozent auf 71,3 Mio. EUR. Im ersten Halbjahr wurde insgesamt ein Umsatz von 140,4 Mio. EUR erzielt, und damit 5,8 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2012 (149,0 Mio. EUR). Positiv sei, dass die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorquartal (Q2 2013 zu Q1 2013) um 3,1 Prozent gesteigert werden konnten. "Unsere Abhängigkeit vom Kernmarkt Zentraleuropa zeigt sich in Zeiten geringer Investitionsbereitschaft besonders stark," so Wolfgang Moyses, Vorsitzender des Vorstandes der SIMONA AG. "Wir haben in Deutschland die stärksten Rückgänge zu verzeichnen. In Osteuropa konnten wir weiter Zuwächse erzielen."

Auch die Ergebnisentwicklung sei unbefriedigend. So ist das EBIT um 52,9 Prozent auf 2,4 Mio. EUR (1. Hj. 2012: 5,2 Mio. EUR) gesunken. Die EBIT-Marge beträgt 1,7 Prozent (1. Hj. 2012: 3,5 Prozent). Kostensteigerungen insbesondere aufgrund der EEG-Umlage, eine geringere Rohmarge aufgrund hohen Wettbewerbsdrucks und das geringe Umsatzvolumen seien hierfür die Hauptgründe.

SIMONA will den Kurs der strategischen Neuausrichtung konsequent fortsetzen. Er ziele auf nachhaltige Steigerung von Umsatz und Ertrag in zwei Stoßrichtungen ab: Reduzierung der Abhängigkeit vom Kernmarkt Europa durch Wachstum in Emerging Markets und die Erschließung neuer Anwendungsfelder durch höhere Innovationskraft. Erste Erfolge erwartet das Unternehmen werden in 2014.

Insbesondere im Kernmarkt Europa sieht sich SIMONA auch im zweiten Halbjahr mit einer unsicheren wirtschaftlichen Lage und niedrigerer Investitionsneigung konfrontiert. Preisaggressiver Wettbewerb übe weiter Druck auf die Margen aus. Das zum ersten Quartal publizierte Umsatzziel von 280-290 Mio. EUR sei ambitioniert, aber noch erreichbar. Die bislang prognostizierte EBIT-Marge von 3-4 Prozent werde aus heutiger Sicht allenfalls am unteren Ende erreichbar sein. (Quelle: alle Daten Simona)

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