27.09.2012

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Simona: Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001 eingeführt

Steigerung der Energieeffizienz und nachhaltige Energieversorgung

Als nach eigenen Angaben eines der ersten Kunststoff verarbeitenden Unternehmen weltweit hat die Simona AG ein Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001 eingeführt. Ziele sind demnach eine nachhaltige Energieversorgung zu wirtschaftlichen Preisen sowie die Steigerung der Energieeffizienz. Das Energiemanagementsystem soll die Produktionskosten senken, innerbetriebliche Innovationen fördern und Lebenszeiten betrieblicher Systeme verlängern.

Eine Reihe von Maßnahmen sei im Rahmen des Energiemanagements bereits umgesetzt worden. Dazu gehört u.a. die Installation eines aufwändigen Lastspitzen-Regelungssystems, um hohe Stromspitzen zu verhindern. Messstellen in den Bereichen Strom, Gas, Dampf, Druckluft und Treibstoff wurden angeschafft bzw. erweitert. Die so gewonnenen Daten werden systematisch aufgezeichnet und ausgewertet. Anhand des Verbrauchs-Controllings können vor allem technische Fehler zeitnah erkannt und Präventivmaßnahmen eingeleitet werden. Der Vergleich der Verbrauchs- mit Produktionskennzahlen weist auf Einsparpotenziale hin.

Das Energiemanagementsystem ist Bestandteil des Simona-Managementsystems. Das integrierte Qualitäts-, Umwelt- und Energiemanagement sei Grundlage für die ständige Verbesserung der Qualität der Produkte und Prozesse, für die Nachhaltigkeit sowie für die Verbesserung der Energiebilanz des Unternehmens und die Reduzierung des CO2-Ausstoßes.

Über Simona
Die Simona AG ist Hersteller von thermoplastischen Kunststoffprodukten mit internationalen Produktions- und Vertriebsstandorten. Das Produktprogramm umfasst Kunststoffhalbzeuge (Platten, Profile, Schweißdrähte), Rohre und Formteile sowie Fertigteile. Mehr als 1.200 Mitarbeiter beschäftigt das Unternehmen weltweit. 35.000 Artikel für unterschiedliche Branchen werden im In- und Ausland gefertigt. Die Jahresproduktion beträgt über 100.000 Tonnen. Die Simona AG ist im General Standard börsennotiert. Sitz des Unternehmens ist Kirn, Rheinland-Pfalz.

Simona will mittelfristig einen Konzernumsatz von 500 Mio. EUR erzielen und sich als ein weltweit führender Anbieter von thermoplastischen Kunststofflösungen für sicherheits- und umweltrelevante Anwendungen entwickeln.