06.09.2011

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Simona: Umsatz und Ergebnis im ersten Halbjahr 2011 deutlich gesteigert

Der SIMONA Konzern hat auch im zweiten Quartal 2011 die positive Entwicklung bei Absatz und Umsatz fortgesetzt. Es wurden Umsatzerlöse von 85,4 Mio. EUR erzielt. Das entspricht einer Steigerung von 15,4 Mio. EUR bzw. 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr, teilt das Unternehmen mit. Insgesamt betrugen die Umsatzerlöse im ersten Halbjahr 2011 demnach 162,3 Mio. EUR und damit 32,6 Mio. EUR bzw. 25,1 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2010. Auch der Absatz ist im ersten Halbjahr 2011 im zweistelligen Prozentbereich gestiegen, aufgrund von Preiseffekten durch weiter hohe Rohstoffkosten jedoch nicht so stark wie der Umsatz. SIMONA habe vor allem von der weiter hohen Investitionsneigung wichtiger Abnehmerbranchen in der Chemie, dem Maschinenbau und der Photovoltaikindustrie profitiert.

"Alle Verkaufsregionen weltweit konnten die stabilen konjunkturellen Rahmenbedingungen in der ersten Jahreshälfte zu deutlichen Umsatzsteigerungen nutzen. Insbesondere extrudierte Platten für den Behälterund Apparatebau sowie die Photovoltaikindustrie waren stark gefragt", so Wolfgang Moyses, Vorsitzender des Vorstandes der SIMONA AG.

Das EBIT konnte trotz weiter gestiegener Materialkosten um 74,4 Prozent auf 10,6 Mio. EUR gesteigert werden. Eine verbesserte Auslastung und ein konsequentes Preismanagement haben hierzu entscheidend beigetragen. Die EBIT-Marge hat sich deutlich verbessert und liegt bei 6,5 Prozent (Vorjahr 4,7 Prozent).

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem 31.12.2010 um 17,2 Mio. EUR auf 262,2 Mio. EUR erhöht. Mit 7,1 Mio. EUR (Vorjahr 2,9 Mio. EUR) hat SIMONA die Investitionen im ersten Halbjahr deutlich ausgeweitet.

Schwieriges Umfeld in der zweiten Jahreshälfte erwartet
Für das zweite Halbjahr erwartet das Kunststoff verarbeitende Unternehmen deutlich schwierigere Rahmenbedingungen. Die Staatsschuldenkrise wichtiger Industrienationen hat aus Sicht des Unternehmens zu erheblichen Marktunsicherheiten geführt. "Die deutlich verschlechterte Stimmung kann sich negativ auf die für unser Geschäft wichtigen Ausrüstungsinvestitionen auswirken, trotz im Grund guter konjunktureller Aussichten", so Wolfgang Moyses. "Aufgrund der positiven Entwicklung im ersten Halbjahr gehen wir zurzeit aber davon aus, unser Umsatzziel von 290 Mio. EUR und ein Ergebnis vor Ertragsteuern von 15 Mio. EUR erreichen zu können."