19/03/2013

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

Simulationsmodell für die effizientere Windenergienutzung ist BMBF-Projekt des Monats

HAW-Forschungsteam entwickelt Simulationsmodell um Windenergie-Anlagen zu optimieren: www.mp.haw-hamburg.de/pers/Graetsch/WindNumSim_main.htm

Windenenergie-Anlagen möglichst effektiv und leise zu konstruieren – das ist das Ziel eines Forschungsprojektes an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg). Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Vorhaben ist „Projekt des Monats Februar 2013“ im Rahmen der Förderlinien des BMBF-Programms „Forschung an Fachhochschulen“.

Die Windkraft ist in den vergangenen Jahren zu einem bedeutenden Faktor der Energieversorgung geworden. In 2012 lieferte sie 9 Prozent der Bruttostromerzeugung in Deutschland. Damit ist sie die stärkste erneuerbare Energiequelle und stellt einen wichtigen Baustein bei der Umsetzung der Energiewende dar. Doch das Potenzial der Windenergie ist noch lange nicht ausgeschöpft: Ein Forschungsteam der HAW Hamburg arbeitet deshalb an der Entwicklung eines Simulationsmodells zur strukturellen und akustischen Optimierung von Windenergie-Anlagen. Konkret geht es in dem Projekt mit dem Titel „Struktur- und Akustikoptimierung einer Windenergieanlage mit Hilfe numerischer Simulation (WindNumSim)“ darum, die Energieeffizienz der Anlagen zu steigern und die Geräuschemission der Rotorblätter zu reduzieren. Projektleiter ist Prof. Dr. Thomas Grätsch, Professor für Technische Mechanik und Mathematik an der HAW Hamburg.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt das Forschungsprojekt im Rahmen der Förderlinie "IngenieurNachwuchs" mit rund 306 TEuro. Das Projekt mit einer Laufzeit von drei Jahren soll im September 2015 beendet werden.

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