20.06.2012

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Sonderhoff: ESD-konforme Lohnfertigung im Vorarlberg eingerichtet

Die Sonderhoff Unternehmensgruppe bietet nach eigenen Angaben als erster Systemanbieter mit seiner Fertigungsstätte bei der Sonderhoff Polymer-Services Austria GmbH in Dornbirn eine zertifizierte Produktion für das ESD-konforme Dichtungsschäumen, Kleben und Vergießen von industriellen Bauteilen und Systemkomponenten im Lohn an. Damit könne man ab sofort die steigenden Anforderungen nach ESD-Schutz gemäß der DIN EN 61340-5-1 für den "Schutz von elektronischen Bauelementen gegen elektrostatische Phänomene" erfüllen. Die bei PSA eingesetzten Misch- und Dosieranlagen von Sonderhoff Engineering sind speziell ausgerüstet. Zusätzliche Sicherheitseinrichtungen und Handhabungsrichtlinien wurden in der Produktion eingeführt und die Mitarbeiter intensiv geschult.

Einige Kunststoffe begünstigen das Entstehen von Ladungspotenzialen, die bei falscher Handhabung zur Störung der Funktion von Sensoren und Halbleiterschaltkreisen wie Mikrokontroller-Schaltungen führen können. Deshalb wird jeder ESD-Auftrag individuell behandelt. Gehe es in der Lohnfertigung beispielsweise um die Versiegelung von Sensoren mit einem Vergusssystem aus der Fermadur Produktfamilie des Schwesterunternehmens Sonderhoff Chemicals, werde für jeden Kundenauftrag eine spezifische Fertigungsanweisung erstellt, deren Einhaltung mit überprüfbarer Fertigungskontrolle und Messungen belegt werde. Die in der Lohnfertigung geschäumten, geklebten oder vergossenen Bauteile dürfen in und aus der ESD-Schutzzone nur in normgerechter Verpackung oder speziellen Transportbehältern ein- bzw.- ausgeschleust werden. Die Organisation des Prozesses sowie die Einhaltung der 5-S-Strategie in der Fertigungsstätte sind Voraussetzung für das Erreichen des erforderlichen Qualitätsniveaus.