11.03.2011

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Sonderhoff: Noch warme Spritzgussteile direkt mit einer Polyurethandichtung beauftragen

Die Sonderhoff Gruppe entwickelt und produziert Dichtungs-, Klebe- und Verguss-Systeme auf Basis von Polyurethan, Silikon und PVC, sowie Mehrkomponenten Misch- und Dosieranlagen zum Dichtungsschäumen, Kleben und Vergießen.

Das Unternehmen stellt vom 23.-26. März 2011 auf den Arburg Technologietagen 2011 in Loßburg das neue MOLD'n SEAL-Verfahren vor.

Es handelt sich bei diesem Fertigungsprozess um die INLINE-Verarbeitung von spritzgegossenen Bauteilen mit anschließendem Direktauftrag einer Polyurethandichtung im FIPFG (formed in place foam gasket) - Verfahren.

Dazu hat Sonderhoff die Dichtungssysteme der FERMAPOR K31 Familie um neu entwickelte Produkte erweitert, die nun eine Verarbeitung im Spritzgusstakt ermöglichen. Bei dem neuen MOLD`n SEAL - Verfahren entnimmt ein Knickarmroboter die noch warmen Spritzgussteile aus der Form und führt diese unter dem Mischkopf der Sonderhoff Dosieranlage entlang, wobei das Dichtschaumsystem dem Verlauf der Dichtung konturgenau folgt.

Die vorhandene Bauteilwärme beschleunigt die Abreaktion des neuen Polyurethanschaumsystems, so dass der Knickarmroboter das Bauteil nun direkt zur Weiterverarbeitung positionieren kann. Das neue MOLD'n SEAL-Verfahren eröffne eine kostensparende Alternative durch intelligente Prozesstechnik bei gleichzeitiger Platzeinsparung, erläutert das Unternehmen die Vorteile.

Viele verschiedene Kunststoffspritzgussteile benötigen heute eine Dichtung, um ihre Funktion zu erfüllen, somit kann die Verkettung von Spritzguss- und Dichtungsschäumanlagen zukünftig immer wichtiger werden.