11.09.2014

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Sonderhoff präsentiert neue Dosierzelle Smart auf der Fakuma 2014

[image_0]Um das Zusammenspiel zwischen Dosiermaschine und Linearroboter weiter zu verbessern wurde eine Reihe von Veränderungen an der Dosierzelle Smart - DM 402 vorgenommen. Der Misch- und Dosierbereich sowie der Linearroboter finden kompakt auf einem gemeinsamen Grundgestell der Dosierzelle Platz. Die Dosierzelle ist dank standardisierter Einzelmodule einfach und modular konstruiert. Sie besitzt große, rechteckige Öffnungen bei den Front- und Seiten-Hubtüren und einzeln einsetzbare Sichtscheiben. Dank der Modularität sind nachträgliche Umbauten aufgrund veränderter Fertigungskonzepte mit geringem Planungsaufwand schnell umzusetzen. Für häufig wechselnde Anwendungsfälle und Bauteilstückzahlen können unterschiedliche Module einfach an den Zellenkorpus angedockt werden. Ein ungehinderter Zugang für Wartung und Reinigung der Dosierzelle ist durch ein Öffnen der Wartungstür im 180° Winkel über die gesamte Höhe sichergestellt. Wenn z. B. die Spülbehälter unterhalb der Misch- und Dosierebene entleert werden müssen, erfolgt das bedienerfreundlich per Rollenauszug. Der gute Zugang ist auch durch das abnehmbare Zellendach gegeben. Ohne Dach, abhängig von der nivellierbaren Einstellung der Aufstellfüße, misst die Zelle in der Höhe 2,20 m. Das ist für Überseetransporte in Seecontainern entscheidend, bei denen die Türöffnung nach ISO-Standard 2,28 m hoch ist.[image_1_right] Der Bedienkomfort wird zusätzlich durch eine verbesserte Zugänglichkeit zum Misch- und Dosierbereich erhöht. Der abschließbare geschlossene Maschinenschrank mit der Anlagenperipherie befindet sich an der Zellenrückwand. Die Steuerungstechnik ist nach wie vor in einem separaten Schaltschrank untergebracht. Eine gesondert abgetrennte Versorgungsebene im Zellenboden sorgt für eine geschützte Führung der elektrischen und  pneumatischen Leitungen. Die Schlauchführung der einzelnen Materialkomponenten von den Dosierpumpen zum Mischkopf ist ebenfalls verbessert worden. Die Bestückung der Dosierzelle mit Bauteilen zum Auftragen von Dichtungsschäumen, Klebstoffen oder Vergussmassen erfolgt über einen automatischen Rundtakttisch mit einer 180° Teilung für eine Einlege- und eine Arbeitsposition, die in 1,5 s wechseln. Der Zugang zum Einlegebereich auf dem Rundtakttisch an der Zelle ist durch ein Lichtgitter abgesichert. Alternativ zum Rundtakttisch gibt es auch eine Ausführung, bei der die Teile direkt auf eine Arbeitsplatte in die Zelle eingelegt werden. In diesem Fall wird an der Vorderseite der Zelle eine Hubtür angebracht. Ebenfalls ist es möglich, dass die Bauteile über ein durch die Zelle laufendes Transferband zugeführt werden. Die auf der Fakuma vorgestellte Dosierzelle räumt auch der Arbeitssicherheit eine hohe Priorität ein. Durch Einsatz neuer integrierter Sicherheitslogik von B&R, anstatt einer Sicherheitstechnik mit diskreten Bauteilen wie bisher, können Sicherheitsfunktionen wie Lichtgitter, Schutztürschalter oder Trittmatten und auch komplexere Sicherheitsfunktionen, wie z. B. SLS (Safety Limited Speed) realisiert werden. Die Steuerungsprozesse lassen sich je nach Bauteilanwendung und Fertigungskonzept flexibel programmieren. Auch bei der Servotechnik kommen neue Servoregler von B&R zum Einsatz. Einzelne Doppel- oder Einfachregler werden einfach auf einem Grundmodul aufgesetzt - im Servicefall können die aufgesetzten Module leicht ausgetauscht werden. Die Leistungsversorgung erfolgt über ein zentrales Modul, über welches auch die Kommunikation der Steuerung abgewickelt wird - das bedeutet einfachere Verdrahtung im Schaltschrank. Die Sicherheitsfunktionen der Servoachsen des Linearroboters und des Rundtakttisches sind komplett in die programmierbare Sicherheitslogik integriert und können daher schnell auf Sicherheitsereignisse reagieren. Die Geber der neuen Servomotorreihe sind jetzt digital anstatt analog und haben eine bessere Auflösung, was zu einer höheren Steifigkeit der Achsen und damit zu einem besseren Bahnverhalten der Achsen beim Verfahren des Mischkopfs führt. Die Verwendung eines elektronischen Typenschildes im Servomotor bietet den Vorteil einer automatischen Parametrierung des Reglers auf die aktuellen Parameter des angeschlossenen Motors. Ein Referenzieren der Positionierachsen des Linearroboters ist dank der eingesetzten Absolutwertgeber nicht mehr nötig. Vorteil ist, die Achsen können nach dem Hochfahren der Steuerung sofort betrieben werden, ohne dass sie zuerst an den Endschalter verfahren werden müssen, um den Nullpunkt zu finden. Der Dreiachs-Linearroboter der Dosierzelle kann Bauteile in einem Verfahrbereich von bis zu 500 mm x 500 mm (Breite x Tiefe) und bis zu einer Teilehöhe von maximal 200 mm abfahren. Der Mischkopf wird dabei mit einer Wiederholgenauigkeit von +/- 0,1 mm über dem Bauteil positioniert und stellt dadurch ein reproduzierbares Abdichtungs-, Klebe- oder Vergussergebnis sicher. Sonderhoff auf der Fakuma 2014, Halle A5, Stand 5109

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