12/09/2011

Westsächsische Hochschule Zwickau

Sondermaterialien und -verfahren im Spritzgießen

Jeder Schuss ein Treffer?! Von Commodities bis zu high-tech-Werkstoffen, vom Einfachwerkzeug bis zum 2K-in-mould-decorating: das Spritzgießen ist vielseitig und immer wieder anders - genau wie die Herausforderungen. Beim diesjährigen VDI-Kunststofftag zum Thema Spritzgießen soll der Aspekt der Sondermaterialien und Sonderverfahren im Vordergrund stehen.

Beim 6. VDI-Kunststofftag an der Westsächsischen Hochschule Zwickau soll sowohl über Fragen des Anlagen- und Werkzeugbaus als auch der Prozessführung und der Simulation diskutiert werden.
Dazu fallen z.B. Themen wie das Color-und das CoverForm-Verfahren von KraussMaffei, In-mold-labeling mit mehreren Folien von Kunststoff-Helmbrechts und das Prescale-Verfahren von Fujifilm. Außerdem freuen wir uns auf die Beiträge zum Werkzeugbau von Zahoransky, zur Regelung von Viskositätsschwankungen im Prozess von Priamus Systems und zur Simulation mit VisiFlow von der CADsys GmbH. Abgerundet wird die Vortragsreihe durch eine Präsentation der aktuellen Forschungs- und Entwicklungsergebnisse unserer Fachgruppe.

Während der vergangenen Veranstaltungen nutzten regelmäßig mehr als 70 Fachleute die Möglichkeit, sich über aktuelle Entwicklungen in der Kunststoffverarbeitung zu informieren, persönliche Kontakte zu knüpfen und ihr Unternehmen zu präsentieren. Aufgrund der großen und überaus positiven Resonanz bisher wird in diesem Jahr erstmals ein zweiter Kunststofftag an der Hochschule Zwickau durchgeführt. Resultierend aus dem hohen Innovationsdruck und der Schnelllebigkeit der Kunststoffbranche erhalten die Teilnehmer damit die Möglichkeit, sich über neue und innovative Entwicklungen aus den Bereichen Spritzguss, Extrusion und Faserverbunde im Jahresrhythmus zu informieren.

Unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Lars Frormann wurde in den vergangenen Jahren der Bereich Kunststoffverarbeitung an der Westsächsischen Hochschule Zwickau stark ausgebaut. Ende dieses Jahres ist die Eröffnung des neuen Technikums geplant, das die Kapazitäten und Möglichkeiten der Arbeitsgruppe erheblich verbessern wird. Eine Vielzahl praxisrelevanter Themenstellungen, von der Entwicklung neuer Werkstoffe, sowie neuer Verfahren und Prozesse bis zum Einsatz von Sonder- und Naturmaterialien werden aktuell bearbeitet. Damit leistet die gut 20-köpfige Arbeitsgruppe ihren Beitrag zum Technologietransfer in Kooperation mit der mittelständischen Industrie.

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