06.10.2010

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Stabwechsel bei Bayer in Leverkusen

Wennings Wunsch an seinen Nachfolger: "Um wirklich glücklich zu sein, braucht man drei Dinge: einen Menschen, den man liebt, eine anspruchsvolle Aufgabe und eine große Hoffnung. Ich denke, Sie haben alles - Ihr Vorläufer Werner Wenning".Der Staffelstab bei einem Wechsel an der Konzernspitze hat bei Bayer Tradition: Er wurde erstmals 1984 von Prof. Dr. Herbert Grünewald an Hermann-Josef Strenger übergeben. Im Inneren des Stabes befinden sich alle handgeschriebenen Botschaften, die die ausscheidenden Vorstandsvorsitzenden ihren Nachfolgern übergeben haben.Laut einem Bericht in "Die Welt" will der künftige Chef des Leverkusener Konzerns den Konzern verschlanken und dadurch den Output erhöhen. "Ich wünsche mir noch mehr Innovation und weniger Administration", sagte Marijn Dekkers, der am 1. Oktober 2010 das Amt von seinem Vorgänger übernommen hat, so der Bericht. Entscheidungen im Konzern müssten künftig schneller fallen als bisher, dazu gehöre auch, den Ländergesellschaften mehr Handlungsspielraum zu geben, so heißt es. "Es gibt zurzeit zu viele Köche in der Küche, die alle etwas zu sagen haben", urteilte Dekkers. Dadurch werde wertvolle Zeit verloren. An den bisher drei Geschäftsbereichen, neben Gesundheit noch die Agrochemie und Kunststoffe, will der Niederländer vorerst festhalten, so heißt es weiter. Dekkers: "Alle drei Teilkonzerne sind für mich von strategischer Bedeutung."

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