14.03.2013

Kunststoff Information Verlagsgesellschaft mbH

Standard-Thermoplaste Januar 2013:

Standard Thermoplaste
Standard-Thermoplaste Januar 2013: Anhebungen werden im Monatsverlauf eingebremst / Dennoch spürbare Margenzugewinne der Erzeuger / Verschlafener Nachfragestart ins neue Jahr / Februar mit ähnlichen Signalen

Bad Homburg, 6. Februar 2013 – Die europäischen Märkte für Standard-Thermoplaste legten einen verhaltenen, letztlich unentschlossen wirkenden Start in das neue Jahr 2013 hin. Dies berichtet der Branchendienst „KI – Kunststoff Information“.
Zwar traten die PE-Hersteller mit dreistelligen Forderungen trotz gleichbleibender Kostenbasis vehement in die Arena ein, im Monatsverlauf aber dämpften sich die erreichbaren Anhebungen auf 20 bis 40 EUR/t deutlich ein. Dennoch blieben damit am Ende Margengewinne in den Büchern der Anbieter hängen. Ein ähnliches Bild zeigte sich in der C3-Strecke, wo der nochmalige leichten Nachlass von 13 EUR/t beim Propylen dafür sorgte, dass die Wünsche der Produzenten bei maximal +30 EUR/t eingebremst wurden. Da taten sich die PVC-Anbieter mit Anhebungen zwischen 10 und 15 EUR/t beim Basismaterial deutlich schwerer, obwohl sie prinzipiell bedrängter dastehen als die Produzenten in den Olefinstrecken. Bei PS reichte es noch zur Durchreichung der um 60 EUR/t gestiegenen SM- Kosten, bei der Schaumvariante EPS nicht einmal das.

Trotz diverser Einschränkungen, anhaltender Drosselungen und Epxortanstrengungen zeigte das Angebot in weiten Teilen weiterhin Tendenzen zur Reichhaltigkeit. Ein Hinweis wohl auch auf den verhaltenen Abfluss, der sich durch die Mischung aus verlängerten Betriebsurlauben, noch etwas verschlafen wirkenden Endmärkten, hohen Preisbarrieren und vorsichtiger Lagerhaltung ergab. Immerhin waren hier und da im Monatsverlauf Belebungen erkennbar.

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Mit Rollover bei Ethylen, ganz leichten Zuwachs von 10 EUR/t bei Propylen und einer wieder um 40 EUR/t nachlassenden SM-Kontraktreferenz scheinen die wesentlichen Polymer- Gleise für den Februar vorgezeichnet. Zwar stehen weiter Forderungen bis 70 EUR/t bei den Polyolefinen im Raum und die Styrolkunststoff-Anbieter wollen durch Rollover ihre Margen verbessern, das wird aber in den meisten Fällen sicher nur teilweise gelingen können.

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