01.10.2013

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Steinert: Neues optisches Erkennungssystem für die Kunststoffsortierung

Die Steinert Elektromagnetbau GmbH aus Köln präsentiert auf der K 2013 ihre neuen optischen Sortiergeräte der Unisort-Reihe. In Halle 11, Stand G48 sortiert der Unisort-Flake kleinste Kunststoffteile nach ihrer Farbigkeit.

Die Unisort PR zur Sortierung von Kunststoffbehältern in einem Fraktionsgrößenbereich zwischen 50 und 300 Millimetern oder der Unisort Flake zur Sortierung von kleinsten Teilen ab drei Millimetern sortieren auf Basis neuer Nahinfrarot-Kameratechnik (NIR) mit dem Hyper Spectral Imaging Sensor (HSI). Beide Maschinen beherbergen moderne Sensorik, um unter anderem Kunststoffteile sowohl nach Farbe als auch nach Material sortieren zu können.

Bei der Hyper Spectral Imaging-Technologie von Steinert wird die gesamte Breite des Förderbandes laut Anbieter lückenlos mit etwa 320 Hertz abgetastet. Damit sei der Sensor in der Lage, mehr als 25 Millionen unterschiedliche Spektralpunkte in einer Sekunde zu erfassen. Somit können eine Fülle von Materialinformationen über das zu sortierende Objekt erkannt und gespeichert werden. Die erfasste Datenmenge wird nun mittels der intelligenten Unisort-Software in hoher Geschwindigkeit verarbeitet.

Die Ergebnisse der Auswertungen werden anschließend anhand einer umfassenden und selbstlernenden Material-Datenbank verglichen und einem Stofftyp (z.B. PET-G) oder einer Stofffarbe zugeordnet. Da die Position der Objekte auf dem Förderband, die Geschwindigkeit und die Form bekannt sind, kann mit einem gezielten Luftdruckstoß das Sortierobjekt vom Reststrom getrennt werden.

Statistische Datenerfassung zur Qualitätskontrolle
Die erfassten Materialdaten lassen sich statistisch aufbereiten und zur internen oder externen Qualitätskontrolle nutzen. Dokumentiert werden unter anderem der PVC-Gehalt, die Bandbelegung, die Zusammensetzung des Materials (z. B. 95 % PET, 2 % PVC, 1 % PE, 3 % PP) sowie Betriebsdaten wie Ausfallzeiten. Alle Daten können zudem per WLAN oder mobilem Datennetz direkt zum Arbeitsplatz oder zum mobilen Endgerät übertragen werden.

Weitere Informationen: www.steinert.de

K 2013, 16.-23.10.2013, Düsseldorf, Halle 11, Stand G48

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