11.06.2014

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Strack Norma: Neues FCS-Spannsystem reduziert die Rüstzeiten

Das Attribut der Flexibilität steht im Werkzeugbau für Schnelligkeit und damit für eine Reduzierung der Produktionskosten. Einen Beitrag dazu soll das Breyl-Spannsystem des italienischen Herstellers FCS leisten, dessen Produkte von der Pfleghar GmbH & Co. KG in Deutschland, Österreich und der Schweiz eingeführt wurden. Nun hat Pfleghar zudem den Normalienspezialist Strack Norma für den Vertrieb der FCS Breyl-Komponenten gewinnen können.

Das FCS Breyl-System ist ein Nullpunktspannsystem für kleine und große Bauteile. Systematisch als Baukasten aufgebaut, besteht es aus einer Grundplatte mit einem Raster sowie Positionierringen, Bolzen und Säulen, die zum Hochbauen des Werkstücks dienen. Dadurch sollen sich Werkstücke von allen Seiten, mit nur einer Aufspannung, frei bearbeiten lassen. Für den Werkzeughersteller soll sich so eine hohe Vielfalt an Spannmöglichkeiten erreichen lassen.

Die vielfältigen Spannmöglichkeiten der FCS Systeme, die mit einem Fixpunkt und frei verschiebbaren Haltern arbeiten, sollen dem Anwender die freie Materialwahl erlauben. Platten verschiedener Anbieter bis hin zu individuellen Werkstücken können demnach auf der jeweiligen Bearbeitungsmaschine gespannt werden. So liegen die Vorteile laut Strack Norma vor allem im hohen Freiheitsgrad der Bearbeitung sowie in der Durchgängigkeit. Es sollen sich kleine wie große Werkstücke gespannt lassen, egal ob auf Fräs-, Erodier-, Tieflochbohr- oder Schleifmaschinen. Es müsse auch nicht unterscheiden werden, ob es sich um eine Schlicht- oder schwere Schruppbearbeitung handelt. Die freie 5-Achs-Bearbeitung sei ebenso gewährleistet.

Die Flexibilität soll nachhaltig die Rüstkosten für das Werkstück reduzieren. Durch die Rüstsituation können laut Strack Norma bereits in der Arbeitsvorbereitung die notwendigen Rahmenbedingungen für ein schnelles Ein- und Umrüsten geschaffen werden. Softwareunterstützt würden sich so bereits in der Konstruktion die Fertigungsschritte optimal planen lassen.

Ein weiterer Vorteil soll sich in der Praxis durch die hohe Wiederholgenauigkeit der Aufspannsituation bemerkbar machen. Diese könne auf mehreren Maschinen genutzt werden, ohne das der Anwender das Werkstück neu ausrichten muss.

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