04.07.2010

Studium: Bewerben um einen Studienplatz im Bachelor-Programm „Verfahrenstechnik“

Bis zum 15. Juli können sich Interessierte um einen Studienplatz im Bachelor-Programm „Verfahrenstechnik“ an der FH Osnabrück bewerben.

Es ist zwar nicht offensichtlich, stimmt aber trotzdem: Ohne Verfahrenstechnik ist unser Leben heute undenkbar. Denn überall dort, wo Rohstoffe aufbereitet oder neue Produkte entwickelt werden, kommt sie zum Tragen. Zum Beispiel bei der Herstellung von Baustoffen, in der Nahrungsmittelindustrie, in der Chemie, Energietechnik und immer stärker in der Umwelttechnik. Experten für diesen Industierbereich bildet der Bachelor-Studiengang „Verfahrenstechnik“ an der FH Osnabrück aus. Noch bis zum 15. Juli kann man sich online um einen Studienplatz bewerben: unter www.ecs.fh-osnabrueck.de – Studium. Bei Fragen steht das Studierendensekretariat unter Tel. 0541 969-2934 oder -3635 zur Verfügung.

Um Vorgänge bei Stoffveränderung zu verstehen und entsprechende Apparate und ganze Produktionsanlagen planen, bauen und betreiben zu können, ist ein breites Grundwissen unerlässlich. Deshalb stehen zunächst Fächer wie Mathematik, Physik, Chemie, aber auch Statik, Festigkeitslehre und Thermodynamik auf dem Stundenplan. Später erlernen Studierende vertieft mechanische, chemische, thermische oder biologische Verfahrenstechnik und andere Spezialdisziplinen. Projektmanagement, Betriebswirtschaftslehre oder Technische Kommunikation auf Englisch runden das breite Fächerangebot ab. Besonders wichtig: Projektarbeit, auch in Zusammenarbeit mit Unternehmen, steht beim Studium der Verfahrenstechnik hoch im Kurs.

Es gibt mehrere Wege zum Studium – Abitur, Fachhochschulreife, Immaturen- oder auch Meisterprüfung. Wichtig ist eine praktische Ausbildung von mindestens zwei Wochen vor Beginn des Studiums. Genauere Angaben stehen im Internet zur Verfügung. Absolventinnen und Absolventen dieses Bachelor-Studiengangs haben umfangreiches Wissen über verfahrenstechnische Prozesse. Mit dem Bachelor-Abschluss haben sie auch trotz der vielerorts schwierigen Wirtschaftslage sehr gute Berufsperspektiven in den verschiedensten Branchen. Sie übernehmen Tätigkeiten in der Anlagenplanung und -betrieb, Forschung und Entwicklung, technischem Vertrieb sowie in anderen Bereichen, wie z. B. im Versicherungswesen. Wer eine wissenschaftliche Karriere anstrebt, kann sein Studium in verschiedenen Master-Programmen der FH Osnabrück fortsetzen. Als ideale Ergänzung bietet sich der konsekutive Master-Studiengang „Angewandte Werkstoffwissenschaften“ an.

Weitere Informationen:
Fachhochschule Osnabrück

www.k-online.de