14.06.2011

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Sulzer Chemtech: Neue Mischdüse für sensitive und niederviskose Kunststoffe

In der Kunststoffverarbeitung spielt eine perfekt homogenisierte Schmelze oftmals eine entscheidende Rolle für die Herstellung qualitativ hochwertiger Produkte. Denn Fehler wie Farbschlieren, ungleichmässige Wanddicken oder Fliesslinien können zu erhöhten Produktionskosten und mehr Ausschuss führen.

Hier kommen die statischen Mischer von Sulzer Chemtech zum Einsatz: Sie sollen sowohl im Spritzgiessprozess als auch in der Extrusion für die Homogenität sorgen, die für eine hohe und gleich bleibende Qualität der Kunststofferzeugnisse notwendig ist.

Das Unternehmen erweitert aktuell sein Produktportfolio um die Mischdüse Mix Body zum direkten Einbau vor dem Werkzeug der Spritzgießmaschine. Die Düse eignet sich nach Angaben des Anbieters besonders für die Verarbeitung verweilzeitkritischer Polymere, die z.B. Flammschutz oder andere empfindliche Additive enthalten. Dank dem spaltfreien Design sei die Mischdüse Mix Body auch für die Verarbeitung von sehr niederviskosen Kunststoffen und langen Fliesswegen geeignet.

Die 3-teilige komplett gehärtete Mischdüse inkl. Heizband und Thermofühler wird an Stelle der Maschinendüse installiert. Sulzer Mix Body ist eine Standardlösung, die Düsenspitze und der Adapter werden jeweils kundenspezifisch gefertigt. Die Mischelemente homogenisieren die Schmelze während dem Spritzvorgang und ermöglichen einen schnellen Wechsel von Additiven und Polymeren, heißt es weiter. Der Mischer besteht aus 4 - 6 nicht ausbaubaren Mischelementen.

Für anspruchsvolle Mischaufgaben empfieht der Anbieter die Version mit 6 Elementen.

Bei einem Farb- oder Polymerwechsel lasse sich der Mix Body im eingebauten Zustand durch Ausstossen mit dem nächsten Polymer reinigen. Wird die Mischdüse demontiert, könne die Reinigung mittels herkömmlichen Verfahren wie z.B. Vakuumpyrolyse oder Wirbelbettbad erfolgen.