10.01.2011

www.plasticker.de

Sumitomo Demag: Neuer Vertriebs- und Servicepartner in Israel

Seit dem Zusammenschluss der Spritzgießmaschinen-Aktivitäten von Sumitomo Heavy Industries (SHI) mit der Demag Plastics Group im Frühjahr 2008 baut der japanisch-deutsche Maschinenbauer mit Sitz in Schwaig seine Vertriebs- und Serviceaktivitäten kontinuierlich mit dem Ziel aus, in allen wichtigen Industrieländern schlagkräftig vertreten zu sein. Jetzt konnte in Israel mit der ASAF Industries Ltd., Holon, ein renommierter Partner für die weiter auszubauenden Vertriebs- und Serviceaktivitäten gewonnen werden, teilt der Maschinenbauer mit.

Für Sumitomo (SHI) Demag galt es, in Israel einen kompetenten Partner für sein verstärktes Engagement zu finden, der zum einen über kompetentes Know-how für den After-Sales-Service und zum anderen auch über entsprechende Marktakzeptanz und Industrieerfahrung verfügt, zumal gerade in Israel viele Geschäfte in den Bereichen Medizintechnik laufen. Ebenfalls interessant sind der Verpackungs- und der Spielwarenmarkt. ASAF sei eine in der Kunststoffindustrie in Israel etablierte Handelsvertretung. Gegründet 1986 vertreibt das Unternehmen unter anderem Heißkanalsysteme, Normalien für den Formenbau sowie verschiedene Peripherieeinrichtungen. Im Service arbeitet unter anderem ein Task-Force-Team mit sechs Ingenieuren, die auf umfassende Erfahrungen und Kenntnisse zurückgreifen könnten.

Israels Wirtschaft habe sich im Vergleich zu 2009 deutlich erholt und das Land habe die Krise mit relativ geringen Schäden überstanden. Die Maschinen- und Ausrüstungsinvestitionen der Industrie seien zwar im Jahre 2009 mit einem Minus von real 36,9% eingebrochen. Dadurch sei der Anteil der Industrie an den gesamten Maschinen- und Ausrüstungsinvestitionen von 49,6 auf nur noch 30,4% zurückgegangen. "Aber", so Christian Renners, General Manager Business Unit Sales & After Sales bei Sumitomo (SHI) Demag, "das sorgt für einen nach und nach auszugleichenden Nachholbedarf". Der für importierte Maschinen und Ausrüstungen von der Wirtschaft getätigte Kapitalaufwand in 2009 sei um 23,3% zurückgegangen, während es bei einheimischen Produkten nur 3,9% gewesen seien. In der Folge sei der Anteil ausländischer Erzeugnisse an den von der Wirtschaft getätigten Maschinen- und Ausrüstungsinvestitionen von dem im Vorjahr erreichten Rekordniveau von 72,4 auf 67,8% zurückgegangen. In diesem Zusammenhang erklärte Renners, dass sich an der Dominanz ausländischer Maschinen in Israel jedoch in absehbarer Zeit nichts ändern werde.