27.10.2010

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TM Engineering: Neue Pulver-Dosier-Pumpe erlaubt maschinenfernen Standort

Die TM Engineering GmbH hat eine Pumpe entwickelt, die das Dosieren von Pulvern deutlich vereinfachen soll, ohne die Präzision hinsichtlich Menge und Zugabezeitpunkt zu beeinträchtigen. "Die Abnahmestelle an der Maschine kann sich bis zu zehn Meter von der Pulver-Dosier-Pumpe entfernt und in maximal fünf Meter Höhe befinden", erläutert TME-Geschäftsführer Udo Thönnißen. Die Verbindung zwischen Pulver-Dosier-Pumpe und Maschine erfolgt über einen Schlauch bzw. eine Rohrleitung. Dadurch sei es beispielsweise möglich, die Pumpe neben dem Maschinenbedienpult zu platzieren, sodass der Dosiervorgang in der Nähe des Bedieners eingestellt, optimiert und zudem problemlos überwacht werden könne.

Abhängig vom Pumpentyp kann Material in drei Dosierstufen (grob, fein, sehr fein) gefördert werden. Die Pumpenleistung soll sich genau auf den jeweiligen Anwendungsfall abstimmen lassen. Bei der Entwicklung der Pulver-Dosier-Pumpe hatte TM Engineering den Angaben zufolge auch die Wirtschaftlichkeit beim Produktwechsel im Blick und stattete das Gerät so aus, dass die Pulver-Dosier-Pumpe nahezu selbstreinigend arbeiten soll. Ein Vorzug, der vor allem bei häufig wechselnden Rezepturen zu deutlich höherer Fertigungseffizienz beitrage.

Selbstoptimierende Steuerung
Auch hinsichtlich der Steuerung sei die Pulver-Dosier-Pumpe gut durchdacht. Über den Touchscreen können die Förderzyklen individuell parametriert werden. Die produktspezifische Einstellung zum Erreichen hoher und vor allem präziser Förderleistungen erfolgt ohne mechanische Veränderungen am Gerät. "Wir haben die Pulver-Dosier-Pumpe mit einem 24-bit-Präzisionsmessverstärker ausgestattet, der für das erforderliche hochauflösende gravimetrische Wägesystem sorgt", legt der Geschäftsführer dar. Der Anwender wählt zunächst die Dosierparameter (Grobstrom oder Feinstrom) aus und gibt anschließend den gewünschten Dosierzyklus, also Ansaug- und Ausblaszeit usw. ein. Die Feinjustierung des Dosierprozesses nimmt das Gerät selbstoptimierend vor.

Alle Daten und Abläufe lassen sich zum einen in der Steuerung speichern und zum anderen über einen angeschlossenen externen Drucker ausgeben. Auf dem Gerätemonitor werden jeweils die aktuellen Statusmeldungen sowie eventuelle Fehlermeldungen schnell erfassbar angezeigt. Bis zu 256 Rezepturen können gespeichert werden. Verwiegeprotokolle werden automatisch erstellt, bis zu 1.000 Stück können abrufbar in der Steuerung abgelegt werden.

Die Pulver-Dosier-Pumpe lässt sich sowohl als Stand-alone-System als auch - dank der offenen Schnittstelle zur Integration in Fremdsteuerungen - als Teil einer Fertigungslinie einsetzen.

"Erstmals gezeigt wird die Pulver-Dosier-Pumpe auf der K 2010", kündigt Thönnißen an. "Am Stand der Begra Granulate GmbH (Halle 6, Stand D07 ) wird sie in Funktion zu sehen sein".

Weitere Informationen: www.begra.de, www.tme-gmbh.com

K 2010, 27.10.-3.11.2010, Düsseldorf, Halle 6, Stand D07