25.08.2010

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TOPAS Advanced Polymers: Verzug bei der Produktion von LGF-PP-Bauteilen minimieren

Durch die Zugabe von TOPAS® Cycloolefin Copolymeren (COC) lässt sich der Verzug bei der Produktion von Langglasfaser-Polypropylen-Bauteilen (LGF-PP) deutlich minimieren, teilt die TOPAS Advanced Polymers GmbH aus Frankfurt mit. Ein spezieller Typ des amorphen Polyolefins (8007F-400) habe schon mehrfach als Problemlöser überzeugt. COC werde dazu dem LGF-PP-Granulat in Anteilen zwischen etwa 5 und 30 Prozent beigemischt.

"Insbesondere Anwendungen, die vor dem Serienanlauf stehen und mit Verzugsproblematiken konfrontiert sind, lassen häufig keine aufwendigen Werkzeugänderungen mehr zu.", erklärt Michael Grimm, TOPAS Advanced Polymers. "Oft ist darüber hinaus die Werkzeugneugestaltung für kleinere Serien nicht wirtschaftlich darstellbar." In solchen Fällen könnten der amorphe Charakter von TOPAS 8007F-400 und die damit einhergehende gleiche Schwindung in Längs- und Querrichtung des Materialflusses entscheidend dazu beitragen, den Verzug gerade bei den anspruchsvollen PP-LGF-Komponenten zu reduzieren. Der COC-Werkstoff lasse sich sehr gut vor Ort einmischen und verhelfe dem gefertigten Bauteil zu einer sehr guten Oberfläche bei nahezu unveränderten Prozessbedingungen.

Über TOPAS Advanced Polymers
TOPAS Advanced Polymers, ein Joint Venture der beiden japanischen Gesellschaften Daicel Chemical Industries Ltd. und Polyplastics Company Ltd., wurde im Januar 2006 gegründet, um das Geschäft mit Cyclcoolefin Copolymeren von Celanese/Ticona weiterzuführen. Das Unternehmen mit Sitz in Frankfurt/ Deutschland und Florence/USA hat ca. 100 Mitarbeiter, die in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Marketing und Verkauf, Produktion und Verwaltung tätig sind. In Europa und Amerika wird COC von TOPAS Advanced Polymers vermarktet, in Asien von Polyplastics Co. Ltd.

TOPAS® COC ist eine eingetragene Marke von TOPAS Advanced Polymers.

Weitere Informationen: www.topas.com