Tagung: Krebserzeugende Gefahrstoffe in der Arbeitswelt

Belastungen durch krebserzeugende Gefahrstoffe bei der Arbeit stellen nicht nur kleine und mittlere Betriebe vielfach noch vor Probleme. Nach wissenschaftlichen Schätzungen sind vermutlich fünf Prozent der jährlich knapp 500.000 Krebsneuerkrankungen in Deutschland berufsbedingt.

Das Risikokonzept für Tätigkeiten mit krebserzeugenden Gefahrstoffen ist noch nicht in allen Betrieben im Industrieland Nordrhein-Westfalen angekommen. Neben der anstehenden Novellierung der Gefahrstoffverordnung wird auch eine neue Technische Regel für Gefahrstoffe (TRGS) für krebserzeugende Metalle veröffentlicht.

Die diesjährige Jahrestagung des LIA.nrw "Krebserzeugende Gefahrstoffe in der Arbeitswelt:
Umgang – Risiken – Prävention, am 3. November 2016 im Mutterhaus in Düsseldorf, hat zum Ziel, die betrieblichen Arbeitsschutzakteure frühzeitig auf die bevorstehenden Neuerungen vorzubereiten. Die Vorträge aus dem Landesinstitut für Arbeitsgestaltung, dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales, der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin und der Wirtschaftsvereinigung Metalle e.V. geben einen aktuellen Einblick in die Entwicklungen und Herausforderungen dieser Thematik. Abgerundet wird die Veranstaltung durch eine Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, der Unfallversicherungsträger sowie der Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbände.

Zielgruppen sind betriebliche Arbeitsschutzakteure auf allen Ebenen – vom Arbeitgeber über die arbeitsmedizinische und sicherheitstechnische Betreuung bis hin zur gewerkschaftlichen Vertretung.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Online-Anmeldung bis zum 20. Oktober 2016 unter: www.lia.nrw.de/jahrestagung Die Anmeldung wird per E-Mail bestätigt. Die Teilnahme ist kostenfrei.