03.05.2013

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Thimm: Gruppe erzielt bestes Ergebnis der Firmengeschichte - Investitionsprogramm von 50 Mio. Euro gestartet

Die Thimm Gruppe mit Hauptsitz in Northeim (Niedersachsen) meldet für das Geschäftsjahr 2012 einen um 8,1 Prozent auf 431,2 Millionen Euro (2011: 399 Millionen Euro) gestiegenen Umsatz. Gleichzeitig wurde demzufolge das Rohergebnis im Berichtsjahr nochmals um 13,1 Prozent verbessert. Das operative Ergebnis (EBITDA) erhöhte sich auf 51,1 Millionen Euro um 23 Prozent (Vorjahr 41,5 Millionen Euro). Im letzten Jahr flossen 15,7 Millionen Euro an Investitionen in den weiteren Ausbau der Kapazitäten, des Produkt- und Leistungsportfolios sowie der Kommunikationsstrukturen. Die Eigenkapitalquote habe sich auf 53,4 Prozent (2011: 45,8 Prozent) gesteigert. Zum 31.12.2012 beschäftigte die Unternehmensgruppe insgesamt 2.195 Mitarbeiter (2011: 2.022); 109 davon waren Auszubildende (2011: 99) in sechs Berufen sowie Studenten in dualen Studiengängen.

Mathias Schliep, Vorsitzender der Geschäftsführung der Thimm Gruppe: "Wir haben im vergangenen Jahr das beste Ergebnis der Firmengeschichte erzielt. Alle Geschäftsbereiche konnten sich der konjunkturellen Abschwächung entziehen und trugen zu dieser sehr positiven Entwicklung bei." Größter Geschäftsbereich mit einem Umsatzanteil von 66,7 Prozent ist Thimm Verpackung gefolgt von Thimm Schertler Verpackungssysteme (25,6 Prozent) und Thimm Display (7,5 Prozent). Der Auslandsanteil der Thimm Gruppe stieg von 24 auf 27 Prozent.

Investitionen
Der Ergebnisanstieg sei auch die Folge der massiven Investitionen, die in den vergangenen Jahren in den Ausbau der Standorte und die Erweiterung der Unternehmensgruppe geflossen seien. Rund 100 Millionen Euro seien das allein in den letzten fünf Jahren gewesen. Auch im letzten Jahr verblieben demzufolge die Investitionen der Thimm Gruppe mit 15,7 Millionen Euro auf hohem Niveau. Investitionsschwerpunkte in Deutschland bildeten die Erweiterung des Displaywerkes in Wörrstadt sowie der Ausbau der Wellpappewerke in Alzey und Eberswalde. Die Baumaßnahmen in Eberswalde sind Teil eines über drei Jahren angelegten Investitionsprogramms zur Modernisierung und zum Ausbau des Standortes mit einem Gesamtvolumen von 15 Millionen Euro. In den Verpackungswerken in Neuburg und Nordhausen wurde primär in Produktionsanlagen und Betriebslogistik investiert. In der tschechischen Fabrik wurde die Wellpappenerzeugungsanlage in weiten Teilen erneuert. Im polnischen Werk wurde ebenfalls mit einem unfassenden Ausbauprogramm begonnen.

Mitarbeiter
In allen Geschäftsbereichen führten steigende Markt- und Kundenanforderungen, insbesondere mit Blick auf Service, Qualitätsmanagement und Nachhaltigkeit, zu einem gezielten Personalaufbau von insgesamt 8,6 Prozent auf 2.195 Mitarbeiter. Allein in Deutschland wurden 117 neue Arbeitsplätze geschaffen. Auch die Zahl der Auszubildenden stieg um gute zehn Prozent. Die Ausbildungsquote in Deutschland lag bei 9,7 Prozent (2011: 9,5 Prozent).

Ausblick
Im ersten Quartal 2013 verzeichnete die Thimm Gruppe ein Umsatzwachstum von einem Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das bestätigt die konservative Planung in dem

Mit Blick auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen erwartet das Unternehmen für das laufende Jahr nur einen leichten Anstieg des Gruppenumsatzes. Schliep: "Wir planen erneut ein positives operatives Ergebnis auf hohem Niveau." Konsequent will Thimm auch in 2013 in den weiteren Ausbau der Unternehmensgruppe investieren. Die Werke in Eberswalde (Deutschland), Tychy (Polen) und Sibiu (Rumänien) des Geschäftsbereiches Thimm Verpackung sollen dabei den Schwerpunkt bilden. Darüber hinaus wollen aber auch Thimm Display und Thimm Schertler Verpackungssysteme ihre Kapazitäten erweitern. Insgesamt sind den Angaben zufolge Investitionsprojekte in einem Umfang von rund 50 Millionen Euro gestartet.

Schliep: "Wir wollen auch in Zukunft unsere Wachstumsstrategie konsequent umsetzen. Dabei werden wir offen sein für die Wünsche und Bedürfnisse unserer Kunden, und Ihnen Produkte und Dienstleistungen dort anbieten, wo sie sie brauchen und ihnen helfen, ihr Geschäft auszubauen mit dem Ziel, damit auch unser Geschäftsmodell weiterzuentwickeln. So werden wir auch in Zukunft ein starkes Familienunternehmen und ein verlässlicher Partner insbesondere für Kunden und Lieferanten sowie ein attraktiver Arbeitgeber für unsere Mitarbeiter und ein verantwortungsvolles Mitglied der Gesellschaft sein."

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