16.08.2012

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Trauer um Frank Ananda Sree Prosad Gupta

Frank Ananda Gupta gründete nach Abschluss seines Chemiestudiums an der Ludwig-Maximilians-Universität, München, gemeinsam mit seinem Vater, Dr. Heinz B. P. Gupta, 1994 den Dr. Gupta Verlag; das Hauptgeschäft bestand zunächst in der Fortführung der Publikation einer Fachzeitschrift für die Kautschukindustrie. Frank Ananda Gupta war in Personalunion Redakteur und Technischer Leiter mit der Verantwortung für Layout und Produktion.

2001 erschien die erste Ausgabe von PU Magazin. Seitdem stand das Magazin im Mittelpunkt seiner Arbeit; er arbeitete unermüdlich und leidenschaftlich daran, der Zeitschrift national und international Geltung zu verschaffen. Heute sind die Magazine und Internetseite, die in drei Sprachen (Deutsch, Englisch und Chinesisch) erscheinen, eine richtungsweisende Referenz für die Branche. Sie werden auch weiterhin regelmäßig erscheinen.

Ananda besaß ein natürliches Talent Verbindungen zu anderen Menschen zu knüpfen. Wohin auch immer seine Reisen ihn führten, fast jedermann war von seinem Witz und seiner entwaffnenden Offenheit und Ehrlichkeit berührt. Eine besondere Freude war es ihm, seine zum Nachdenken und zur Diskussion anregenden Editorials zu schreiben.

Die gesamte Branche wird sicherlich den gutaussehenden 1,96 m-Mann mit seinem cremefarbenen Anzug und seinem Ohrring vermissen. Er hatte nie Angst davor, anders zu sein und er wird wahrlich unvergesslich bleiben.

Als Chemiker war er sich im klaren darüber, dass wir alle irgendwann wieder in den Kohlenstoffkreislauf zurückkehren und auch, dass "das Leben immer tödlich endet!" Zuletzt bedauerte er nur, dass er mit 48 Jahren zu alt war, um jung zu sterben.

Nach einem kurzen Kampf gegen den Krebs starb Ananda friedlich zuhause im Kreise seiner Familie.Steht nicht an meinem Grab und weint,
ich schlafe nicht, wie ihr es meint.
Ich bin der Wind in Wald und Feld,
ich bin der Schnee, der sachte fällt.
Ich bin ein leiser, linder Regen,
ich bin der Fluren reicher Segen.
Bin in des Morgens stillem Lächeln,
ich bin im ersten scheuen Fächeln
der milden Frühlingsluft,
ich bin ein Sommerrosenduft,
ich bin des Herbstwalds bunte Pracht,
ich bin der Sternenglanz der Nacht.
Ich bin ein Lied, ein Vogelsang,
ich bin ein heller Glockenklang.
Drum trauert nicht, habt Zuversicht:
Ich bin nicht hier - doch ich vergehe nicht.


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