26.09.2014

www.plasticker.de

Treofan: BOPP-Folienhersteller vollendet Ausbau seiner Produktionslinie für mikroporöse Separatorfolie

Der BOPP-Folienhersteller Treofan hat seine TreoPore-Produktionslinie auf eine Kapazität von mehr als den ursprünglich geplanten 20 Millionen Quadratmetern jährlich ausgebaut. TreoPore ist eine innovative mikroporöse Separatorfolie für den Einsatz in Lithium-Ionen-Akkus. Die von den eigenen Ingenieuren entwickelte und gebaute Fertigungsanlage in Neunkirchen hat in den letzten zwölf Monaten zahlreiche Muster für die Produktqualifikation bei weltweit führenden Batterieherstellern geliefert.

Basierend auf den dabei gemachten Erfahrungen hat Treofan jetzt die ursprüngliche Investition von 10 Millionen Euros um eine weitere Million aufgestockt, um die Anlage auf Serienproduktion auszurichten. Das Unternehmen zielt damit auf einen weltweiten Markt, der - beispielsweise durch die zunehmende Nachfrage nach Elektrofahrzeugen in China - rasant wächst.

"Die Hersteller von Lithium-Ionen-Akkus verlangen absolute Zuverlässigkeit in Qualität und Leistung der Separatoren. Das ist bei Foliendicken von derzeit 16 bis 30 Mikrometern und hoher Porosität eine echte technische Herausforderung", sagt Mark Neville, Leiter des Geschäftsbereichs Electronics bei Treofan. "Mit der Erfahrung und technischen Expertise, die wir in der Kleinserienfertigung für zahlreiche Bemusterungen gesammelt haben, konnten wir die Anlage im Hinblick auf Produktmerkmale, Qualität und Geschwindigkeit so weiterentwickeln, dass wir nun für die Serienproduktion bereit sind."

Peter Vanacker, CEO von Treofan, ergänzt: "Wir haben bewiesen, dass wir diese innovative Technologie beherrschen. Das gibt uns das Vertrauen, weiter zu investieren. Parallel zu den laufenden Vorbereitungen für unsere neue Andritz-Anlage ist das ein weiterer Schritt auf dem Weg, Neunkirchen zu einem der führenden BOPP-Standorte weltweit zu machen."

Die TreoPore-Folie habe inzwischen die Qualifizierung bei einer Reihe von Kunden erfolgreich durchlaufen. Erste größere Aufträge seien bereits eingegangen, und das Unternehmen erwartet in den kommenden Monaten weitere deutliche Fortschritte.

Weitere News im plasticker