23.04.2013

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Treofan: Neues Mittelsegment für Kondensatorfolien

Ein neues Segment im Bereich der Kondensatorfolien will derzeit der BOPP-Folienhersteller Treofan etablieren. Der kürzlich eingeführte Folientyp PHR liegt laut Anbieter mit einer Dauertemperaturbelastbarkeit von 100° Celsius genau zwischen den Standardfolien mit einer Belastbarkeit von 95° Celsius einerseits, und den Hochtemperaturfolien mit einer Belastbarkeit von 105° Celsius andererseits.

Die höhere Belastbarkeit im Vergleich zu Standardfolien soll eine deutliche Reduktion in der Bauteilgröße erlauben. Das bedeute nicht nur Kosteneinsparungen, sondern auch größere Flexibilität bei der Positionierung des Kondensators in der Endanwendung. Darüber hinaus sollen dünnere Folien verwendet werden können, was bei gleicher Bauteilgröße die Folienfläche im Kondensator und damit seine Leistungsfähigkeit erhöhe.

Die Treofan PHR biete damit eine kosteneffiziente Alternative bei Anwendungen, die für reine Low-End-Lösungen zu anspruchsvoll seien, ohne bereits echte Hochtemperaturfolien im Premiumbereich zu benötigen. Daneben könne das Produkt auch im Standardbereich einen zusätzlichen Sicherheitspuffer bieten.

"Wir bieten unseren Kunden eine neue Foliengeneration, die günstiger ist als die Hochleistungsfolien, aber bessere Produkteigenschaften aufweist als die Standardfolien - und erschließen damit ein neues Mittelsegment", sagt Yvo van Vliet, Executive Vice President, Commercial Operations bei Treofan.

Die Qualifikationen bei wichtigen Kunden brachten laut Trefan außerordentlich positive Rückmeldungen, sämtliche Tests habe die Folie bestanden. Als Reaktion darauf werde die aktuelle Produktion in sechs bis acht Mikrometer Dicke nun schrittweise auf ein komplettes Portfolio von fünf bis zehn Mikrometer ausgebaut.

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