05.12.2012

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Uni Paderborn: Kooperation mit FH Bielefeld bei Promotionen im Bereich der Kunststofftechnik

Die Fachhochschule Bielefeld und die Universität Paderborn haben am 4. Dezember 2012 eine Vereinbarung geschlossen: Da es an der Fach­hoch­schule Bielefeld keinen Master­studien­gang Maschinenbau mit der Studienvertiefung Kunststoff­technik gibt, wird nun die kooperative Promotion an der Universität in Paderborn ermöglicht. Uni-Präsident Prof. Dr. Nikolaus Risch und FH-Präsidentin Prof. Dr. Beate Rennen-Allhoff hielten anlässlich der Vertragsunterzeichnung in Paderborn fest, dass die langjährige gute Zusammenarbeit beider Hochschulen nun auf dem Gebiet der akademischen Qualifizierung eine konkrete Fortsetzung und Intensivierung finde.

Beteiligt ist an der Universität das Fach Kunststofftechnik und -verarbeitung und an der Fachhochschule der Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Mathematik. Bei der Promotion können Drittmittelprojekte der Fachhochschule Bielefeld berücksichtigt werden. An der Universität Paderborn wird die wissenschaftlich orientierte Ausrichtung des Vorhabens mit dem Ziel der Promotionsmöglichkeit geprüft. Die Doktorarbeit unterliegt den Bestimmungen der Promotionsordnung der Fakultät für Maschinenbau der Universität.

Beteiligte Hochschullehrer sind an der FH Prof. Dr.-Ing. Bruno Hüsgen und Prof. Dr.-Ing. Christoph Jaroschek und in Paderborn Prof. Dr.-Ing. Elmar Moritzer und Prof. Dr.-Ing. Volker Schöppner. Der Betreuer der Doktorarbeit aus Paderborn ist Erstgutachter der Dissertation und Mitglied der Promotionskommission und der Betreuer aus Bielefeld Zweitgutachter der Dissertation und ebenfalls Mitglied der Promotionskommission.

Christoph Jaroschek und Elmar Moritzer freuen sich über das gemeinsame Handeln: "Das ist eine Win-Win-Situation für beide Institutionen. Die Bachelor aus Bielefeld absolvieren ihr Masterstudium in Paderborn und haben danach die Möglichkeit durch Betreuung eines Kollegen aus Bielefeld unter Begleitung eines Kollegen aus Paderborn zu promovieren."

Ausdrücklich unterstützt werde das Vorhaben vom Interessensverband Kunststoffe in OWL e.V..