30/08/2010

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VDI: 36. Jahrestagung "Aufbereitungstechnik" fokussiert Flexibilität im Compoundierprozess

23.-24. November 2010, Baden-Baden

Verringerte Lagerhaltung von Rohstoffen und Compounds einerseits, immer kurzfristigere Auftragsanfragen durch den Kunden andererseits: Dieser zunehmende Trend erfordert eine flexible Produktion von kleineren Batchmengen und führt somit zu häufigen und schnellen Produkt- und Materialwechseln. Wie Compoundeure, Maschinen- und Rohstoffhersteller den Anforderungen nach schnellen, innovativen und flexiblen Lösungen für ihre Prozesse und Produkte gerecht werden können, steht daher im Mittelpunkt der diesjährigen VDI-Tagung "Aufbereitungstechnik". Sie findet am 23. und 24. November in Baden-Baden statt.

Aus dem Bereich der Compoundiermaschine und ihrem Umfeld werden Verfahren vorgestellt, mit denen neu entwickelte Produkte auf vorhandenen Anlagen hergestellt werden können. Zudem erfahren die Teilnehmer, wie sie vorhandene Anlagen modernisieren, wie sie bei der Rohstoffbereitstellung Kosten sparen können und wie sie durch moderne Messtechnik schnellere Anfahrprozesse und stabilere Produktionen erreichen. Ein eigener Vortragsblock widmet sich der werkstofflichen Flexibilisierung: "Rohstoffe aus Recyclingprozessen können einen Beitrag zur Kostensenkung leisten und Nachhaltigkeit in der Wertstoffkette demonstrieren, bergen aber auch Risiken und bringen Herausforderungen aus dem Stoffrecht mit sich.", sagt Tagungsleiter Dr.-Ing. Thomas Winkelmann (Siehe Interview mit Dr.-Ing. Thomas Winkelmann).

Abgerundet wird das Programm durch einen Blick über den Tellerrand: Experten aus der Extrusion von Lebensmitteln und Kabelmassen zeigen innovative Verfahren, die auch in der Kunststoffaufbereitung von Interesse sein können.

Anmeldung und Programm: www.vdi.de/aufbereitungstechnik