23.10.2013

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Vauth-Sagel: Maschinenpark in Kooperation mit Engel Austria modernisiert

Vor rund einem Jahr gab Vauth-Sagel eine umfangreiche Kooperation mit dem österreichischen Maschinenbauer Engel Austria bekannt. Mit diesem strategischen Schritt wollten die Westfalen sicherstellen, dass der Maschinenpark im Bereich Spritzguss am Standort Paderborn kontinuierlich auf allerneustem technologischen Stand bleibt. Viele der vertraglichen Vereinbarungen seien mittlerweile umgesetzt und erste Maschinen erneuert worden.

Zukäufe, Produktionsverlagerungen, Unternehmenswachstum: Die Kunststoffverarbeitung von Vauth-Sagel hat sich den Angaben zufolge in den letzten Jahrzehnten stetig erweitert. Das Unternehmen sei gemeinsam mit den steigenden Ansprüchen seiner zunehmenden Anzahl an Kunden aus den verschiedensten Bereichen von Automobil- über Caravan- und Möbelindustrie bis hin zur Medizintechnik gewachsen. Die Folge des rasanten Wachstums war eine Produktion, die aus uneinheitlichen Maschinentypen unterschiedlichster Jahrgänge und vielfach verschiedener Maschinenhersteller bestand. Eine nichtmögliche Vernetzung der Maschinen, unterschiedliche Steuerungen und letztlich auch die Ersatzteilversorgung erschwerten den Produktionsalltag. Um einen bestmöglichen Zustand aller Anlagen auf allerhöchstem technischen Niveau sicherzustellen, vereinbarte Vauth-Sagel im Herbst 2012 eine Kooperation mit Engel Austria.

Die Kooperation umfasste neben der Lieferung von ganz neuen Maschinen, die die Produktivität noch einmal steigern sollten, auch die Wartung und Bevorratung von Ersatzteilen. Neben "Victory"-Spritzgussmaschinen mit Holmlos-Technologie für groß dimensionierte Werkzeuge und "Duo"-Großmaschinen, ebenfalls für große Spritzgussteile, lieferte Engel "Viper" Linearroboter.


In den vergangenen Monaten seien die Neuerungen bei laufender Produktion erfolgreich in den Maschinenpark integriert worden, viele Kundenaufträge sogar schon über die neuen Maschinen abgewickelt. "Wir sind wirklich begeistert von der Zusammenarbeit mit Engel Austria", so der zweitjüngste der fünf Sagel-Brüder, die allesamt im Familienunternehmen aktiv sind. "Sich für einen Hersteller zu entscheiden, von dem man annimmt, dass er die eigenen Vorstellungen und auch Visionen am besten umsetzt, ist die eine Sache. Zu erleben, mit welcher Perfektion alle diese Pläne umgesetzt wurden, ist die andere. Wir haben definitiv die richtige Wahl getroffen, die Investitionen zahlen sich aus. Gerade der Kunststoff ist regelmäßig von Preisveränderungen betroffen - eine effiziente Produktion ist hier sehr wichtig. Zudem haben wir nachhaltig unsere eigenen Ansprüche wie Liefertreue und hohe Qualitätsstandards gesichert - mit einer homogenen, außerordentlich leistungsfähigen Produktion", erklärt Peter Sagel.

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