06.08.2014

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Vestolit: Mexichem erwirbt PVC-Hersteller

Am 05.08.2014 haben die Mexichem S.A.B. de C.V. (Tlalnepantla, Mexico) und Strategic Value Partners LLC (Greenwich, CT, USA), im Namen der von ihnen beratenen Fonds, einen verbindlichen Vertrag zur Übernahme der Vestolit GmbH (Marl, Deutschland) durch Mexichem unterzeichnet.

Mit der Übernahme eines der führenden Anbieter von PVC-Spezialprodukten in Europa verfolgt Mexichem ihren Weg weiter, ihre globale Position als integrierter Anbieter von PVC-Produkten über die gesamte Wertschöpfungskette auszubauen. Durch diese Übernahme wachsen die beiden Unternehmen den Angaben zufolge zum größten PVC-Spezialitätenhersteller weltweit heran.

"Das umfassende Produktportfolio und die breite Marktabdeckung unserer neuen Konzernmutter in Kombination mit unserer starken Position in Europa wird für unser Unternehmen weitere Wachstumschancen eröffnen", so Dr. Michael Träger, Geschäftsführer und CEO der Vestolit GmbH.

"Die Vereinigung mit dem strategischen Partner Mexichem ist ein wichtiger Schritt, um gemeinsam die Position als weltweit größter PVC-Spezialitätenhersteller konsequent weiter auszubauen. Dieses ist auch ein klares Signal zur Stärkung unseres Standortes in Marl."

Das Management-Team wird das Unternehmen auch nach der Akquisition weiterführen und die seit 1949 bestehende Marke Vestolit beibehalten.

Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden und wird für das 4. Quartal 2014 erwartet.

Über Vestolit
In Marl betreibt Vestolit nach eigenen Angaben die größte vollintegrierte PVC-Produktion Europas mit einer Kapazität von 400.000 Tonnen PVC und ca. 1 Million Tonnen Monomerprodukte pro Jahr.

Vestolit gilt als ein führender Rohstofflieferant für spezielle Anwendungen wie PVC-Fensterprofile, sowie für Pasten-PVC zur Herstellung von Bodenbelägen, Tapeten, Planenstoffen und Kfz-Unterbodenschutz.

Alle Geschäftseinheiten - von der Produktion bis hin zur Verwaltung mit etwa 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern - befinden sich auf dem Gelände des Chemieparks Marl.

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