23.12.2015

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Victrex: Ausbau der Verarbeitung von PEEK zu Halbfertigprodukten

Das britische Kunststoffunternehmen Victrex hat weitere Investitionen in den Ausbau der Verarbeitung von Polyetheretherketon (PEEK) zu Halbfertigprodukten angekündigt.

Laut Pressemitteilung will das Unternehmen am Stammsitz Thornton Cleveleys im Nordwesten Englands eine neue Anlage zur Produktion von unidirektional verstärkten Bändern (UD-Tapes) aus PEEK-Verbundwerkstoffen errichten. Die UD-Tapes werden vor allem in der Herstellung von hochfesten Rohren für die Öl- und Gasindustrie sowie im Flugzeugbau verwendet.

Darüber hinaus plant Victrex für ihre Medizintechnik-Sparte Invibio neue Kapazitäten zur Produktion von sogenannten Traumaplatten auf der Basis von PEEK-Verbundwerkstoffen. Weitere Mittel sollen zudem in den Bau eines Polymer-Innovationszentrums in Thornton Cleveleys fließen, mit dem im Februar begonnen werden soll. Insgesamt will Victrex der aktuellen Aussendung zufolge rund 15 Mio. GBP (20,5 Mio. EUR) in den Ausbau der PEEK-Verarbeitung investieren.

Die an der Londoner Börse notierte Victrex gilt als ein weltweit führender Hersteller und Verarbeiter von PEEK-Materialien. Das Unternehmen produziert u.a. Folien, Beschichtungen und andere PEEK-Werkstoffe in Form von Granulaten und Pulvern. Für das am 30. September zu Ende gegangene Geschäftsjahr 2014/15 berichtet Victrex einen Anstieg des Umsatzes gegenüber dem Vorjahr um 4% auf 263,5 Mio. GBP (361 Mio. EUR). Der Vorsteuergewinn legte dabei demnach ebenfalls um 4% auf 106,4 Mio. GBP (145,8 Mio. EUR) zu.

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