29.02.2012

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VinyLoop: Ökobilanz vergleicht PVC-Recycling mit herkömmlicher PVC-Herstellung

Eine im Auftrag von VinyLoop erstellte Ökobilanz untersucht das im VinyLoop-Prozess rezyklierte PVC im Vergleich mit konventionellem PVC. Der Primärenergiebedarf für rezykliertes PVC ist demnach 46 Prozent niedriger, das Treibhauspotential wird um 39 Prozent verringert. Eine kritische Prüfung durch DEKRA bestätigt die Konformität mit ISO-Normen, teilt VinyLoop mit.

Eine Ökobilanz (LCA) untersucht den Energie- und Ressourcenverbrauch von Recycling gegenüber der herkömmlichen Herstellung. Die im Auftrag von VinyLoop durchgeführte Studie vergleicht reines PVC-Compound, wie es zur Herstellung von verschiedenen Kunststoffartikeln gebraucht wird, mit im VinyLoop Verfahren rezyklierten Produkten. Die umfassende Bilanzierung bestätigt den Angaben zufolge eine niedrigere Belastung für die Umwelt durch Recycling. Das Treibhauspotential soll 39 Prozent geringer und der Primärenergiebedarf soll um 46 Prozent reduziert werden. Recycling schont Rohstoffreserven und verringert zudem Abfälle, die sonst entweder deponiert oder verbrannt werden.

Die Prüfer von DEKRA haben die Methodik der VinyLoop-Ökobilanz in einer kritischen Prüfung bestätigt. Dabei wurden die Annahmen und Berechnungen der Studie sowie die Einhaltung der Qualitätssicherung gemäß ISO 14040-44 überprüft. Ivo Mersiowsky, Geschäftsfeldleiter Nachhaltigkeitsstrategien, meint dazu: "Ökobilanzierung ist für die Industrie inzwischen ein verlässliches Planungswerkzeug, um innovative Produkte und Verfahren wie VinyLoop zu optimieren. Unsere Prüfung bestätigt, dass die Methode und Ergebnisse unternehmerische Entscheidungen unterstützen können."

Für das Management von VinyLoop ist die Studie nur der Anfang der Untersuchung. So erklärt Paolo Groppi, General Manager VinyLoop: "Wir informieren unsere Kunden nicht nur über die Lebenszykluskosten (Total Cost of Ownership), sondern auch über den ökologischen Fußabdruck." VinyLoop bietet die systematische Analyse der Wirkungen eines Produktes auf die Umwelt an. Das Konzept umfasst den gesamten Lebenszyklus von der Wiege bis zur Bahre, d.h. von der Gewinnung von Rohstoffen, über Produktion und Gebrauch, bis hin zum Recycling des Altgerätes. Groppi gibt ein Beispiel: "Gartenschläuche mit einer inneren Schicht aus VinyLoop sparen durchschnittlich 20% an Treibhauspotential und 20% des Primärenergiebedarfs."

Die Studie zeigt den weiteren Angaben zufolge, dass PVC-Recycling den ökologischen Fußabdruck reduziert und somit besser für die Umwelt ist. "Durch den einzigartigen VinyLoop Prozess sind wir in der Lage, bisher ungenutzte PVC Verbund-Abfälle zu rezyklieren. Somit verhindert jede rezyklierte Tonne die Deponierung oder Verbrennung von wertvollen Kunststoffen", erklärt Groppi.

Über VinyLoop
VinyLoop versteht sich als eine der führenden Technologien für das Recycling von PVC-Verbund-Abfällen. Im Werk in Ferrara, Italien, werden seit 2002 jährlich mehr als 10.000 Tonnen PVC Abfälle verarbeitet. Der Prozess wurde kontinuirlich weiter entwickelt und die Qualität des PVC Compounds erreicht nach Angaben des Unternehmens das Niveau von Neuware. VinyLoop ist eine Partnerschaft von SolVin, einem der größten PVC-Produzenten in Europa und Serge Ferrari, einem führenden Produzenten von PVC-Misch-Membranen in Frankreich.