06.06.2013

www.gupta-verlag.de/kautschuk

Virtuelles Spritzgießen reduziert Kosten in der LSR-Verarbeitung

Die Folge sind Reduzierungen von Entwicklungs- und Produktions­zeiten sowie Einsparungen im Material­verbrauch. Das virtuelle Spritz­gießen mit Sigmasoft nutzt einen vollständigen 3D-Ansatz, um Bau­teil und Werk­zeug in der Simulation einzubinden. Er wurde konzipiert, um den kompletten Entwicklungs­prozess der LSR-Bauteile zu begleiten - vom Bau­teil­design bis zur Fest­legung der Prozess­parameter. Eine Füll­analyse des Bau­teils ist genauso möglich wie die Vorhersage des Vernetzungs­verhaltens von Bau­teil und Anguss­system oder die erreichbare Zyklus­zeit im Produktions­prozess.Die Funktion, alle Werk­zeug­informationen in der Simulation zu berücksichtigen, ermöglicht die Beurteilung des Temperier­konzepts, der Einlege­teile und der thermischen und rheologischen Interaktionen zwischen LSR und Werk­zeug­materialien. Probleme, die die Bau­teil­qualität beeinflussen, werden frühzeitig identifiziert z. B. Luft­einschlüsse oder Regionen mit zu früher Vernetzung; Binde­nähte und ungleichmäßiges Füllen werden verhindert. Sobald das grund­sätzliche Werk­zeug­konzept feststeht, gilt es dann die optimale Lage der Temperier­kanäle zu finden und schließlich das gesamte Werk­zeug hinsichtlich Zyklus­zeit zu optimieren. Mit der Option der "Multi­zyklus­analyse" lässt sich dabei die Änderung der Temperatur­verhältnisse von Werk­zeug und Bau­teil über mehrere Zyklen analysieren und das optimale Prozess­fenster finden. Auf diese Weise ist es möglich, Bau­teil, Werk­zeug und Prozess schon früh in der Entwicklung zu optimieren, bevor das Werk­zeug gebaut wird. Es werden unnötige Iterations­schleifen eingespart, der Verbrauch von Material und Energie gesenkt und die Produkt­einführungs­zeit verkürzt.

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