09.10.2014

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WAK: Beste wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Kunststofftechnik ausgezeichnet

Der Wissenschaftliche Arbeitskreis der Universitäts-Professoren der Kunststofftechnik WAK zeichnete im Rahmen der CompositesEurope die besten wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Gebiet der Kunststofftechnik aus. Am 7. Oktober 2014 wurden die WAK-Preise 2014 im Rahmen der CompositesEurope in Düsseldorf verliehen.

Ausgeschrieben waren 6 Preise in drei Kategorien:

Wilfried Ensinger Preis - für Arbeiten auf dem Gebiet der Entwicklung und Beschreibung technischer Kunststoffe für innovative Anwendungen

Oechsler Preis - für Arbeiten über Methoden und Ansätze zur Entwicklung und Konstruktion von Bauteilen aus Kunststoffen

Brose Preis - für Arbeiten zur Entwicklung neuer Verfahren und Techniken bei der Verarbeitung von Kunststoffen
mit einer Gesamtsumme von 27.000 €.

Die Preisträger 2014 sind:

Wilfried Ensinger Preisträger

Dipl.-Ing. Amelie Leipprand für ihre Diplomarbeit mit dem Thema: "Experimentelle und numerische Untersuchungen der Materialeigenschaften mittels Tailored Fibre Placement gefertigter unidirektionaler Faserkunststoffverbunde" angefertigt am Lehrstuhl für Polymerwerkstoffe und Elastomertechnik, Technische Universität Dresden bei Prof. Dr. rer. nat. habil. Gert Heinrich

Dr.-Ing. Manuela Andrich für ihre Dissertation mit dem Thema: "Analyse des Schädigungs- und Versagensverhaltens dickwandiger textilverstärkter Kunststoffverbunde bei Druckbelastung in Dickenrichtung" angefertigt am Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik, Technische Universität Dresden bei Prof. Dr.-Ing. habil. Prof. E.h. Dr. h.c. Werner Hufenbach
Oechsler Preisträger
Christian Beste M. Sc. für seine Masterarbeit mit dem Thema: "Analyse der Temperaturführung bei der variothermen Konsolidierung fasergespritzter Preforms zu TP-FVK-Leichtbauteilen" angefertigt am Institut für Kunststoffverarbeitung, RWTH Aachen bei Prof. Dr.-Ing. Christian Hopmann

Dr.-Ing. Axel Spickenheuer für seine Dissertation mit dem Thema: "Zur fertigungsgerechten Auslegung von Faser-Kunststoff-Verbundbauteilen für den extremen Leichtbau auf Basis des variabelaxialen Fadenablegeverfahrens Tailored Fiber Placement" angefertigt am Lehrstuhl für Polymerwerkstoffe und Elastomertechnik, Technische Universität Dresden bei Prof. Dr. rer. nat. habil. Gert Heinrich
Brose Preisträger
Martin Tschiersky M. Sc. für seine Masterarbeit mit dem Thema: "Anwendung der Spritzgießsimulation auf hochgefüllte, elektrisch leitfähige Polyphenylensulfid-Compounds auf Basis prozessnaher Materialdaten" angefertigt am Institut für Produkt Engineering, Universität Duisburg-Essen bei Prof. Dr.-Ing. Johannes Wortberg

Dr.-Ing. Leyu Lin für seine Dissertation mit dem Thema: "Processing Controlled Properties of Thermoplastic-based Nanocomposites" angefertigt am Lehrstuhl für Verbundwerkstoffe, Technische Universität Kaiserslautern bei Prof. Dr.-Ing. Alois K. Schlarb

Leyu Lin hat an der Universität Stuttgart studiert und am Lehrstuhl für Verbundwerkstoffe bei Professor A.K. Schlarb seine Dissertation mit dem Titel "Processing Controlled Properties of Thermoplastic-based Nanocomposites” angefertigt. Die Arbeit befasst sich am Beispiel des Vibrationsschweißens mit der Untersuchung der Auswirkungen extremer Dehn- und Scherprozesse auf die Morphologie (Orientierung und Kristallisation) und die mechanische Eigenschaften von Schweißverbindungen aus thermoplastbasierten Nanokompositen. Hr. Lin untersuchte, ob sich die hohe mechanische Leistungsfähigkeit von Nanokompositen auf die Schweißverbindungen übertragen lässt.
Über den WAK
Der WAK ist die Vereinigung von 28 Universitätsprofessoren der Kunststofftechnik. Zweck des Arbeitskreises ist die wissenschaftliche und fachliche Förderung der Kunststofftechnik.

Die Vereinigung

betreibt den Erfahrungsaustausch mit Personen, Institutionen und Forschungsverbänden, die auf dem Gebiet der Kunststofftechnik tätig sind,
koordiniert die universitären Forschungsinteressen durch Abstimmung mit anderen Arbeitskreisen,
knüpft und unterhält Kontakte zu Forschungsinstitutionen, Verbänden und Fördereinrichtungen,
pflegt Kontakte zu Industrieunternehmen und Industrieverbänden und
betreibt Öffentlichkeitsarbeit für die Belange der Kunststofftechnik.

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