20.02.2013

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WIP: Erweitertes Schulungskonzept - Neuer Tag zur Werkstoffauswahl für Technische Teile

Der WIP-Kunststoffe e.V. bietet in seinem Qualifizierungskonzept "Aus der Praxis für die Praxis - Spritzgusstechnik für Anwender" einen neuen Tag zur Werkstoffauswahl für Technische Teile an. Dieser soll Hersteller von technischen Teilen in die Lage versetzten, ihren Kunden auch Hilfe bei der Werkstoffauswahl anbieten zu können. Es soll vermittelt werden, auf welchem Weg ein Werkstoff passend zum Lastenheft kosteneffizient ausgesucht werden kann. Mit Peter Barlog, BARLOG Gruppe, und Prof. Dr. Gunter Weber, mawe-beratung GmbH, konnte der WIP-Kunststoffe e.V. zwei anerkannte Fachleute als Referenten gewinnen. Erstmals wird der neue Schulungstag am 4. März 2013 in Laatzen bei Hannover angeboten. Weitere Einzelheiten.

"Wir freuen uns, mit diesem neuen Schulungstag wieder einen Bedarf abdecken zu können, den unsere Mitglieder an das WIP herangetragen haben. Auf diesem Weg unterstützen wir unsere Mitglieder, sich für die Zukunft wetterfest aufzustellen," so die Netzwerkkoordinatorin des WIP-Kunststoffe e.V., Berit Bartram.

Häufig sind Hersteller von technischen Kunststoffteilen reine Lohnfertiger, dem Wettbewerbs- und Kostendruck ausgeliefert. Mit dem Angebot einer kosteneffizienten Werkstoffauswahl kann sich der Hersteller von seinen Wettbewerbern differenzieren und seinen Kunden einen Mehrwert bieten. Die Auswahl eines geeigneten Kunststoffs für das Kundenprojekt ist ein Erfolgsfaktor, der beim Endkunden die Kundenzufriedenheit und das Vertrauen in das Know-how des Zulieferanten steigern kann. Der neue Schulungstag soll aufzeigen, dass ein klar definiertes Anforderungsprofil zusammen mit der richtigen Auswahl der Kunststoffe und Additive häufig schon mit Standardwerkstoffen zur Lösung führt.

Die Veranstaltungsreihe "Spritzgusstechnik für Anwender" zeigt in fünf Veranstaltungen praxisnahe Optimierungsmöglichkeiten für den Spritzguss auf. Die Veranstaltungsreihe bildet die gesamte Prozesskette von der Produktidee bis zur fehlerfreien Serie ab. Durch das erweiterte Verständnis für das Material, die Zusammenhänge der Kunststofftechnik und der Werkzeugherstellung, können die Kosten stark gesenkt werden. Neben der günstigeren Materialauswahl können Folgekosten für unnötige Werkzeugänderungen, Fehlfunktionen von Spritzgießwerkzeugen, Verzug sowie Maßhaltigkeitsprobleme deutlich reduziert werden.

Schulungstage:
"Produktentwicklung für den Spritzguss": Anmeldungen erst für nächstes Jahr möglich
"Prozesswissen - Stufe 1": Anmeldungen erst für nächstes Jahr möglich
"Prozesswissen - Stufe 2": Anmeldungen erst für nächstes Jahr möglich
"Werkstoffauswahl für Technische Teile": 4. März 2013
"Werkzeugbau für den Spritzguss": 16. April 2013