29.11.2012

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WIP: Kunststoffforum fokussiert Innovationen in der Medizintechnik

Medizintechnik als Zukunftsmarkt. Das Wissens- und Innovationsnetzwerk Polymertechnik (WIP) lud am 22. November 2012 zum Thema "Kunststoffe in der Medizintechnik - Innovationen für mehr Qualität und weniger Kosten" zum alljährigen Kunststoffforum nach Hannover ein (siehe auch plasticker-News vom 29.10.2012).

Helmut Heyne, Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, betonte die wichtige Rolle und die Potentiale der Medizintechnik, da diese durch rasante Fortschritte eine immer bessere und schnellere Diagnostik von Krankheiten, krankheitsvorbeugende Therapien und ein selbständiges, würdevolles Leben für eine älter werdende Bevölkerung in Deutschland ermöglicht. Heyne zu Folge ist die Medizintechnik-Branche das Rückgrat der deutschen Gesundheitswirtschaft, exportstark und ein kontinuierlicher Jobmotor.

Prof. Dr. Weber, Vorsitzender des WIP Kunststoffe e.V., eröffnete das diesjährige Forum Kunststofftechnik. Anschließend berichteten hochkarätige Referenten und anerkannte Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verbänden und Politik ganztägig über neue Trends, innovative Technologien und Produkte aus dem weiten Feld der Medizintechnik.

Um Chancen und Potenziale der Medizintechnik weiter voran bringen, diskutierten dieses Jahr rund 50 Teilnehmer die zahlreichen Innovationen der Branche sowie wertvolle Anregungen und Erfahrungswerte der Referenten. Dr. Alexander Grüntzig, A.T. Kearney GmbH, erläuterte eingehend, wie "innovative Ideen hochkomplexe Systeme zu Fall bringen" und somit als wertsteigernder Motor im Unternehmen agieren. Die Referenten versorgten die Teilnehmer mit dem nötigen juristischen und chemischen Hintergrundwissen, sowie dem aktuellen Stand der Forschung. Auch die Vorstellung neuer Produkte kam in den Vorträgen und der Begleitausstellung nicht zu kurz. Der steigende Bedarf aufgrund des demografischen Wandels sowie die Bedeutung von Nachhaltigkeit und Effizienz blieben unumstritten.