27.08.2014

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Wacker Chemie: Bevorzugter Siliconlieferant der Bosch-Gruppe

Der Münchner Chemiekonzern Wacker ist neuer "Preferred Supplier" der Robert Bosch GmbH für Elastomere und Duroplaste. Das Stuttgarter Technologie- und Dienstleistungsunternehmen hat Wacker den Status vor kurzem verliehen. Wacker erhielt den Angaben zufolge unter anderem Bestnoten in den Kategorien Qualität, Logistik, Innovation und strategische Zusammenarbeit. Als bevorzugter Lieferant könne das Unternehmen nun noch stärker als bisher bei der Entwicklung neuer Produkte und Technologien mitwirken.

Der Preferred-Supplier-Status, den die Bosch-Gruppe jährlich neu zuweist, wird unter 4.000 Materiallieferanten im Bereich Subassemblies and Materials verliehen. "Wacker hat sich auf Grund seiner ausgezeichneten Leistung in den Bereichen Qualität, Liefertreue, Innovation und strategische Zusammenarbeit für diese Lieferantenbewertung empfohlen", sagte Dr. Norbert Neumann, Senior Vice President Purchasing and Logistics im Bereich Automotive Business Subassemblies and Materials bei der Robert Bosch GmbH, anlässlich der Urkundenübergabe. "Besonders beeindruckt hat uns die äußerst konstruktive und zukunftsorientierte Zusammenarbeit."

Wacker und Bosch arbeiten seit über 30 Jahren eng in den Bereichen Automobilelektronik und Haushaltsgeräte zusammen. Derzeit liefert das Chemieunternehmen über 100 verschiedene Siliconprodukte an Bosch, wie Kleb- und Dichtstoffe, Siliconkautschuke sowie spezielle Silicongele für den Verguss elektronischer Komponenten.

"Der Preferred-Supplier-Status ist nicht nur ein Beleg für unsere gute Zusammenarbeit mit Bosch. Er zeigt auch, dass Silicone äußerst innovative Werkstoffe sind. Sie sind extrem vielseitig und robust und deshalb in vielen High-Tech-Produkten wie zum Beispiel in LEDs oder in der Autoelektronik inzwischen unverzichtbar", sagte Peter Summo, Leiter der Business Unit Engineering Silicones bei Wacker. Die Auszeichnung sei ein Ansporn, die Zusammenarbeit weiter konsequent auszubauen, so Summo weiter. "Als Preferred Supplier sind wir nun in der Lage, gemeinsame Entwicklungsprojekte mit Bosch noch intensiver als bisher zu betreuen."

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