06.08.2010

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Werkstoffprüfung mit TÜV-zertifiziertem Computertomographen

Das Gerät der Fa. GE Sensing & Inspection Technologies kann Bauteile bis zu den Ausmaßen von 1,2 x 0,8 m im Ganzen untersuchen und dabei bis zu 1 µm kleine Details im 3D-Modell erkennbar wiedergeben. Die einwandfrei funktionierende Technik hat sich der Werkstoffprüfer aus Neuss nun vom TÜV Rheinland bestätigen lassen. So ist für die reine Vermessung von Bauteilen sowie die Fehlerermittlung in Bauteilen eine Messgenauigkeit bis 1/10 Voxelauflösung gesichert.

Gegenüber der konventionellen Werkstoffprüfung bietet der Computertomograph Vorteile: Das klassische zweidimensionale Röntgenbild wird durch eine dreidimensionale 1:1-Abbildung des Werkstücks ersetzt. Sie ermöglicht es, Besonderheiten im Material genau in Größe und Position zu definieren. Aus der Fehlergröße lassen sich anschließend Haltbarkeitswerte ableiten, zu denen man nach den konventionellen Prüfmethoden keine gesicherte Aussage treffen kann, so das Unternehmen.

Dabei ist jeder Werkstoff für die Prüfung im CT geeignet. Ein weiterer Vorteil ist die Darstellungsvielfalt des CT-Bildes: Es kann selbst die Stellen originalgetreu abbilden, die mit herkömmlichen Methoden nicht zu erreichen sind. Da sowohl der Detektor als auch die Halterung für das Prüfteil beweglich sind, können Größenunterschiede der Werkstücke ohne Detailverlust ausgeglichen werden.

So kann der CT sowohl sehr kleine Objekte mit einem Volumen von weniger als 1 mm3 erfassen als auch Bauteile mit besonders großen Ausmaßen (~ 1 m3) prüfen. Zusätzlich durchdringt eine 450 kV-Röhre mit ihrer Strahlung sogar bis zu 100 mm Stahl.

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