27.07.2010

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Werth Messtechnik: Hochgenaue Messung von Mikro-Zahnrädern

In vielen Industriebereichen werden zunehmend Mikro-Bauteile mit Abmessungen von deutlich kleiner als 1 mm und Toleranzen im μm Bereich gefertigt. Beispiele hierfür sind neben Kfz-Einspritzdüsen und mikrooptischen Komponenten auch Mikrozahnräder. Für Messungen an diesen Mikro-Bauteilen steht eine Vielzahl hochauflösender optischer Messverfahren zur Verfügung. Allerdings sind einige kleine Geometrien (z. B. senkrechte Flächen wie Flanken an Mikro-Zahnrädern) für optische Sensoren nicht ohne weiteres zugänglich.

Diese Lücke werde nach Herstellerangaben exklusiv mit dem Werth Fiber Probe, dem patentierten Mikrotaster der Werth Messtechnik GmbH, geschlossen. Der taktil-optische Sensor kombiniere die Vorteile der taktilen Antastung und der hochgenauen optischen Messung mit Bildverarbeitung. Zur Messung an Mikro-Zahnrädern (Daten des abgebildeten Zahnrades: Kopfkreis-Durchmesser: 1,8 mm, Höhe: 1,4mm) wird der Werth Fasertaster im Scanning-Modus eingesetzt. Hierdurch werde eine extrem hohe Punktedichte bei Genauigkeiten kleiner 1 Mikrometer erzielt.

Zur Profilmessung wird in verschiedenen Ebenen (Profilschnitt) das komplette Profil gescannt. Diese Schnitte können anschließend im 3D-CAD-Vergleich, basierend auf dem CAD-Datensatz, als farbkodierte Abweichungsdarstellung visualisiert werden. Die grafische Auswertung der Schnitte kann ebenfalls mit den Programmen 2D-BestFit und 2D-ToleranceFit erfolgen.

Alle Messdaten stehen zur weiteren Auswertung mit dem Zahnradmessprogramm Involute Pro, basierend auf internationalen Standards wie DIN 3960, BS 436, BS 7172, ISO/R 1122, ISO 1101, zur Verfügung. Hier können u.a. die Zahnradparameter Profilabweichungen der Evolventen, Profilabweichungen der Flanken, Einzel- und Summenteilung, Flächen-topographie, Zahndickenabweichungen oder Rundlauf ermittelt werden.

Weitere Informationen: www.werth.de