12.04.2010

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Werth Messtechnik: Mikro-Zahnräder genauer Messen

Für Messungen an Mikro-Bauteilen eignen sich verschiedene optische Verfahren. Allerdings sind einige Geometrien wie senkrechte Flächen, z.B. Flanken an Mikro-Zahnrädern, für optische Sensoren nicht ohne weiteres zugänglich. Diese Lücke soll ein patentierter Mikrotaster namens Fiber Probe schließen. Der taktil-optische Sensor kombiniert taktile Antastung und optische Messung mit der Bildverarbeitung. Zur Messung an Mikro-Zahnrädern (Daten des abgebildeten Zahnrads: Kopfkreis-Durchmesser: 1,8 mm, Höhe: 1,4 mm) arbeitet der Fasertaster im Scanning-Modus. Das erzeuge eine hohe Punktdichte bei Toleranzen kleiner 1 µm.

Zur Profilmessung wird in verschiedenen Ebenen (Profilschnitt) das komplette Profil gescannt. Diese Schnitte können anschließend im 3D-CAD-Vergleich, basierend auf dem CAD-Datensatz, als farbkodierte Abweichungsdarstellung visualisiert werden. Die grafische Auswertung der Schnitte ist auch mit den Programmen 2D-Bestfit und 2D-Tolerancefit möglich. Alle Messdaten stehen zur weiteren Auswertung mit dem Zahnradmessprogramm Involute Pro, basierend auf diversen internationalen Standards, zur Verfügung. Hier können u.a. Zahnradparameter, Profilabweichungen der Evolventen und Flanken, Einzel- und Summenteilung, Flächentopographie, Zahndickenabweichungen und Rundlauf ermittelt werden.

Weitere Informationen: www.werth.de